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Zodiac Gold: Goldanomalie wächst auf 3 Kilometer - starke Ergebnisse vom Todi-Projekt

G GOLDINVEST Consulting GmbH 5 Min. Lesezeit · 1.097 Wörter · 33 Aufrufe Deutschland

Zodiac Gold erweitert Lewis North auf rund 3 Kilometer und meldet vom Ziel Feh Feh den bislang breitesten und hochgradigsten Grabenabschnitt.

Der in Liberia tätige Explorer Zodiac Gold (TSXV: ZAU) hat am 6. Oktober 2026 neue Graben- und Bodenprobenergebnisse vom Todi Gold Project veröffentlicht. Im Zentrum stehen der bislang breiteste und höchstgradige Grabenabschnitt am Ziel Feh Feh sowie eine Verlängerung der Gold-im-Boden-Anomalie Lewis North um 1,2 Kilometer auf nunmehr rund 3 Kilometer. Beide Ergebnisse betreffen den etwa 16 Kilometer langen Monterra Trend, entlang dessen das Unternehmen derzeit bohrt.

Graben FFT003 liefert 34 Meter mit 0,71 g/t Gold
Der Graben FFT003 wurde als 100-Meter-Step-out in östlich-südöstlicher Richtung entlang des Streichens von FFT002 angelegt und testete dieselbe anomale Zone auf gleichem Azimut. Er lieferte von 66 bis 100 Metern 34 Meter mit 0,71 g/t Gold, darin enthalten 18 Meter mit 1,18 g/t Gold. Einzelne Meterproben erreichten 2,91 g/t, 2,81 g/t, 2,34 g/t und 2,13 g/t Gold. Ein zweiter Abschnitt von 15 Metern mit 0,22 g/t Gold enthielt einen Meter mit 1,28 g/t.

Damit übertrifft FFT003 den zuvor gemeldeten Abschnitt aus FFT002 von 23 Metern mit 0,68 g/t Gold, einschließlich 12 Metern mit 1,16 g/t Gold. Da die beiden Gräben 100 Meter auseinanderliegen, spricht das Ergebnis dafür, dass die Mineralisierung über die erste Freilegung hinaus anhält und nicht auf einen isolierten Aufschluss beschränkt ist. Zodiac weist ausdrücklich darauf hin, dass die angegebenen Intervalle Probenlängen sind und nicht der wahren Mächtigkeit entsprechen; die Orientierung der mineralisierten Zonen muss erst durch weitere Arbeiten bestätigt werden.

Lewis North wächst auf rund 3 Kilometer Streichlänge
Für 1.365 Bodenproben östlich und nördlich des bisherigen Probenrasters liegen nun Analysen vor. Sie verlängern die Gold-im-Boden-Anomalie Lewis North um 1,2 Kilometer auf insgesamt rund 3 Kilometer, mit einem Verlauf zwischen Ost-Südost und Nordost. In der Erweiterung lagen neun Bodenproben über 1 g/t Gold; eine Probe am nordöstlichen Ende erreichte 35,7 g/t Gold. Dieser Wert überschritt die obere Bestimmungsgrenze der Standardmethode und wurde per Fire Assay mit gravimetrischem Abschluss nachbestimmt. Eine Stichprobe oxidierten Materials aus den artisanalen Abbaustellen Saycalay ergab 6,6 g/t Gold.

Die erweiterte Anomalie liegt entlang derselben Zone wie frühere Grabenergebnisse von Lewis North, darunter 58 Meter mit 3,15 g/t Gold in LWT003 - einschließlich 11 Metern mit 15,40 g/t und einem Meter mit 158 g/t - sowie 52 Meter mit 0,71 g/t Gold in LWT001. Parallel dazu wuchs die Anomalie Lewis South auf 2,2 Kilometer Länge; dort lieferte Graben YCT006 bereits 84 Meter mit 0,51 g/t Gold, einschließlich 30 Metern mit 1,04 g/t.

Gbolomine und Marine erweitern das Suchgebiet
Rund 750 Meter südöstlich von Lewis South kartierte das Unternehmen erstmals eine 1,3 Kilometer lange Bodenanomalie im Umfeld der artisanalen Abbaustellen Gbolomine. Dort hatte Zodiac im August 2026 Kanalproben von 5 Metern mit 1,54 g/t Gold, darin 1 Meter mit 5,71 g/t, gemeldet. Bislang war die Mineralisierung dort nur punktuell über einzelne Schürfgruben belegt - die neue Anomalie macht Gbolomine zu einem flächigen Ziel, das sich systematisch mit Gräben oder Bohrungen testen lässt.

Weiter nördlich, außerhalb des bisher definierten Monterra-Trend-Umrisses, lieferte weiter gestreutes Rastersampling verstreute Gold-Anomalien von bis zu 99 ppb Au, unter anderem nahe den artisanalen Arbeiten am Ziel Marine, 1.450 Meter nordöstlich der Anomalie Ben Ben. Infill-Bodenproben sollen klären, ob sich daraus zusammenhängende Trends ergeben.

Einordnung: mehrere Datensätze zeigen in dieselbe Richtung
Bemerkenswert an der Meldung ist weniger der einzelne Gehalt als die Deckungsgleichheit unabhängiger Datensätze: Bodengeochemie, Grabenergebnisse und historische artisanale Abbaustellen fallen entlang des Monterra Trends wiederholt zusammen. Für die Zieldefinition ist das relevant, weil Bohrplanung damit auf einem Oberflächenvektor aufsetzen kann statt auf Einzelpunkten. Offen bleibt, ob die Erweiterung von Lewis North auf eine durchgehende nordost-streichende Struktur zurückgeht oder auf mehrere nordwest-streichende Elemente, die diese schneiden - die geologische Mannschaft arbeitet daran.

CEO David Kol erklärte, Lewis North sei keine lokale Anomalie mehr, sondern erstrecke sich inzwischen über rund drei Kilometer entlang des Trends.

Zwei Bohrgeräte laufen, Feh Feh folgt in Kürze
Bei Lewis arbeiten derzeit zwei Bohrgeräte. Erste Bohrungen bei Feh Feh sollen in den kommenden Wochen beginnen, Bohrungen auf der Erweiterung von Lewis North innerhalb der nächsten drei Wochen. Feldteams führen begleitende Arbeiten zur Zielabgrenzung durch.

Das Todi Gold Project umfasst 2.316 Quadratkilometer entlang der Todi Shear Zone in Liberia. Nach Unternehmensangaben existieren fünf bohrbereite Ziele, vier davon wurden bereits gebohrt. Als Qualified Person nach NI 43-101 zeichnet Tom Dowrick, Director of Exploration, für die technischen Angaben verantwortlich. Die Analysen erfolgten bei ALS Geochemistry in Kumasi, Ghana.

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