Pressemitteilung kostenlos veröffentlichen
Die ehrliche Antwort: Auf presseecho und businessportal24 nicht. Warum das so ist, was kostenlose Portale leisten und worauf Sie dort achten sollten.
Die kurze Antwort
Eine Meldung kostet bei uns 19 € netto (22,61 € brutto), einmalig, ohne Abo. Einen kostenlosen Weg gibt es nicht und wird es nicht geben — das ist eine Grundsatzentscheidung, keine Aktion. Das Konto selbst ist kostenlos; bezahlt wird erst die Veröffentlichung.
Wer ausdrücklich kostenlos veröffentlichen will, findet weiter unten, was er dafür bekommt und was nicht. Wer danach doch hier veröffentlicht, weiß, wofür er zahlt.
Was kostenlose Portale tatsächlich leisten
Kostenlose Presseportale gibt es, und sie tun, was sie versprechen: Die Meldung wird gelistet. Was sie in der Regel nicht tun:
- Prüfen. Ohne Gegenwert kann sich niemand eine Prüfung leisten — die Meldung steht neben allem, was sonst noch kostenlos eingereicht wurde.
- Auffindbar machen. Ein Archiv, in dem jede Meldung gleich viel wert ist, liefert Suchmaschinen keinen Grund, eine bestimmte davon zu zeigen.
- Bleiben. Viele kostenlose Portale werden nicht mehr gepflegt, nehmen keine Einreichungen mehr an oder verschwinden mit den Meldungen. Ein Link auf eine verschwundene Meldung ist kein Beleg mehr.
- Ohne Auflagen auskommen. Üblich sind Grenzen bei Links und Bildern, Werbung um die Meldung herum, eine begrenzte Standzeit oder eine kostenpflichtige Stufe für alles, was über die Grundfunktion hinausgeht.
Warum Links aus Presseportalen kaum tragen
Links in Pressemitteilungen sind vom Absender gesetzt, nicht redaktionell empfohlen. Google verlangt deshalb, dass Portale solche Links als sponsored oder nofollow kennzeichnen — und wertet sie nicht als Empfehlung. Das gilt bei uns genauso: Jeder externe Link in einer Meldung trägt hier rel="sponsored nofollow", unabhängig vom Tarif.
Wer eine Pressemitteilung veröffentlicht, um einen Backlink zu bekommen, bekommt ihn also nirgends in der Form, die er sich erhofft — weder kostenlos noch bezahlt. Was eine Meldung leistet, ist etwas anderes: Sie ist unter einer stabilen Adresse auffindbar, mit Firma, Datum, Kontakt und strukturierten Daten, und sie wird gefunden, wenn jemand nach dem Unternehmen oder dem Anlass sucht.
Warum kostenfreie Annahme und Prüfung sich ausschließen
Jede Meldung bei uns wird geprüft: automatisiert auf Aufbau, Substanz, Werbeanteil und Rechtliches, bei Bedarf persönlich. Diese Prüfung kostet Zeit — und sie ist der Grund, warum das Archiv als Quelle taugt.
Kostenlose Annahme zieht Texte an, deren Prüfung und Betrieb Geld kosten, ohne dass ihnen etwas gegenübersteht. Ein Portal, das beides will, landet bei einem von zwei Ergebnissen: Es prüft nicht mehr, oder es finanziert die Prüfung über etwas anderes. Deshalb gibt es bei uns keine kostenlose Einreichung — nicht als Einstieg, nicht als Ausnahme.
Wer bei kostenlosen Angeboten am Ende zahlt
Ein Portal hat Kosten: Server, Pflege, Moderation. Nimmt es dafür kein Geld vom Absender, kommt es woanders her. Die üblichen Wege:
- Werbung neben und in Ihrer Meldung — der Leser Ihrer Nachricht sieht die Anzeigen anderer.
- Die kostenlose Stufe als Einstieg: Bild, Link, Sichtbarkeit oder Verbleib gibt es erst in der bezahlten Stufe — der Preis kommt nach der Anmeldung.
- Ihre Daten: Firmen- und Kontaktdaten aus Einreichungen sind für Adresshändler und Verteilerbetreiber etwas wert.
- Der Leser: Ohne Prüfung steht Ihre Meldung neben Spam, und das färbt auf jede Meldung im Archiv ab — auch auf Ihre.
Wenn Sie doch hier veröffentlichen wollen
Eine Meldung für 19 € netto, geprüft, auf beiden Portalen, dauerhaft unter stabiler Adresse — ohne Abo und ohne Verfall. Was genau enthalten ist, steht unter „Ohne Abo veröffentlichen".