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Politik Für Wirtschaftsjournalisten

ZBI: Grundbuch allein reicht nicht

Z ZBI - Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. 2 Min. Lesezeit · 346 Wörter · 99 Aufrufe Deutschland

Der ZBI ist der Auffassung: Erst das Zusammenspiel von Grundbuch und Liegenschaftskataster schafft die Grundlage für schnellere Verfahren.

ZBI fordert Einbeziehung des Liegenschaftskatasters in das Identifikationsnummerngesetz.

Berlin, 7. August 2026 - Der Zentralverband der Ingenieurvereine ( ZBI ) begrüßt die geplante Aufnahme des Grundbuchs in das Identifikationsnummerngesetz als wichtigen Schritt für eine moderne und digitale Verwaltung. Zugleich fordert der Spitzenverband, das amtliche Liegenschaftskataster der Länder ebenfalls in die Registermodernisierung einzubeziehen. Nur so könne das volle Potenzial digitaler Planungs- und Genehmigungsverfahren ausgeschöpft werden. Nach Auffassung des ZBI würden einheitlich identifizierbare Grundstücks- und Eigentümerdaten nicht nur die Qualität der Register verbessern, sondern auch Planungs-, Genehmigungs- und Infrastrukturverfahren beschleunigen.

"Eine moderne Verwaltung braucht keine digitalen Insellösungen. Erst das Zusammenspiel von Grundbuch und Liegenschaftskataster schafft die Grundlage für schnellere Verfahren, höhere Datenqualität und weniger Bürokratie", erklärt ZBI-Präsident Wilfried Grunau.

In seiner Stellungnahme regt der ZBI deshalb an, das Liegenschaftskataster als weiteres Register in das Identifikationsnummerngesetz aufzunehmen und die gesetzlichen Regelungen für den Datenaustausch zwischen Grundbuch und Kataster entsprechend zu ergänzen. Ziel sei eine durchgängige, medienbruchfreie Registermodernisierung als Grundlage für schnellere und verlässlichere Verwaltungsverfahren.

Die vollständige Stellungnahme des ZBI steht unter https://t1p.de/ycnlv zur Verfügung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ZBI - Zentralverband der Ingenieurvereine e. V.
Herr Dr. Heinz Leymann
Christinenstr. 79
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Deutschland

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email : leymann@zbi-berlin.de

Der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) e.V. vertritt als Spitzenverband Ingenieurinnen und Ingenieure aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Eisenbahnwesen, Geodäsie und Geoinformatik, Telekommunikation, Umwelttechnik sowie Wasserbau und Wasserwirtschaft. Mit seiner Expertise begleitet der ZBI die Digitalisierung und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und setzt sich für effiziente, zukunftsfähige Infrastrukturprozesse ein.
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