Wie Agenturen von einem White Label CSS profitieren
Wie Agenturen mit einem White Label CSS zusätzliche Einnahmen erzielen, unter eigener Marke auftreten und ihre Google-Shopping-Betreuung erweitern.
Ein White Label CSS ermöglicht es Agenturen, einen Google-Shopping-Preisvergleich unter eigener Marke anzubieten. Die technische Plattform stellt ein externer Anbieter bereit. Für die Agentur sind vor allem das Erlösmodell, die Einbindung in bestehende Leistungen und der laufende Aufwand relevant.
1. Einnahmen zusätzlich zum Kampagnenhonorar
Die Agentur kauft die CSS-Leistung ein und legt den Preis für ihre Kunden selbst fest, sofern das Partnermodell dies vorsieht.
Ein hypothetisches Rechenbeispiel: Bei 20 angeschlossenen Shops, einem Einkaufspreis von 20 Euro und einem Verkaufspreis von 49 Euro pro Shop entstehen monatlich 980 Euro Umsatz und 400 Euro direkte CSS-Kosten. Die Differenz beträgt 580 Euro vor Personalaufwand, möglichen Grundgebühren und weiteren Kosten.
Alternativ lässt sich der CSS-Zugang in ein Betreuungspaket integrieren. Dann entsteht kein separat ausgewiesener CSS-Umsatz; die Kosten müssen im Agenturhonorar berücksichtigt werden.
2. Die eigene Marke erscheint am Shopping-Angebot
Bei entsprechender Einrichtung erscheint der eigene CSS-Name im Anbieterhinweis der Shopping-Anzeige. Der zugehörige Link führt zum Preisvergleich unter der eigenen Marke.
Das schafft einen zusätzlichen sichtbaren Kontaktpunkt. Wie viel Bekanntheit oder Nachfrage daraus entsteht, lässt sich allerdings nicht allein aus der Anzahl angeschlossener Shops ableiten.
3. Das CSS ergänzt bestehende Shopping-Leistungen
Eine Agentur, die bereits Shopping-Kampagnen und Produktdaten betreut, kann den CSS-Zugang als weiteren Bestandteil anbieten. Kampagnenmanagement, Feed-Optimierung und CSS-Abwicklung lassen sich damit in einem gemeinsamen Angebot bündeln.
Der konkrete Nutzen für Kunden liegt insbesondere in der Zuständigkeit: Die Agentur koordiniert die Einrichtung und klärt CSS-bezogene Fragen mit dem Plattformanbieter. Dafür muss festgelegt sein, wer beispielsweise Kontoumstellungen, technische Störungen und Supportanfragen übernimmt.
4. Die Agentur muss keine eigene Vergleichsplattform entwickeln
Ein White-Label-Anbieter stellt typischerweise die technische Grundlage des Preisvergleichs bereit. Welche Leistungen darüber hinaus enthalten sind, unterscheidet sich: Hosting, Wartung, Produktdatenanbindung, Gestaltung und Unterstützung beim Onboarding können unterschiedlich geregelt sein.
Die Agentur spart dadurch Entwicklungsarbeit, bleibt aber für die Auswahl des Anbieters, ihre Kundenverträge, die Preisgestaltung und die vereinbarten Betreuungsleistungen verantwortlich.
5. Zusätzliche Leistungen können die Kundenbeziehung festigen
Ist das CSS Bestandteil der laufenden Shopping-Betreuung, gibt es einen weiteren Anlass für die Zusammenarbeit. Eine stärkere Kundenbindung entsteht daraus vor allem dann, wenn Einrichtung, Abrechnung und Support zuverlässig funktionieren. Die eigene Marke allein ist dafür kein ausreichender Grund.
Wirtschaftlich sinnvoll wird ein White Label CSS, wenn die Erlöse oder der zusätzliche Nutzen im Betreuungspaket die gesamten Kosten übersteigen. Entscheidend sind deshalb die Zahl der angeschlossenen Shops, die Marge pro Shop, mögliche Einrichtungs- und Grundgebühren sowie der tatsächliche Supportaufwand.
Original-Inhalt von UnitedAds GmbH