Warum Selbstreflexion nicht immer schwer sein muss
Selbstreflexion muss nicht bedeuten, ständig an sich zu arbeiten. Manchmal reicht es, wahrzunehmen, was gerade da ist - ohne Druck, Bewertung oder die Erwartung einer großen Erkenntnis.
Wir sind es gewohnt, nach Lösungen zu suchen. Wenn uns etwas beschäftigt, wollen wir verstehen, warum es so ist und was wir verändern können. Doch vielleicht müssen wir nicht jedes persönliche Thema sofort lösen. Manchmal dürfen wir uns selbst einfach begegnen - ohne Druck, ohne Bewertung und ohne die Erwartung, dass am Ende eine große Erkenntnis stehen muss.
Wir müssen nicht ständig an uns arbeiten
Persönliche Entwicklung klingt schnell danach, dass es etwas zu verbessern gibt. Wir möchten gelassener werden, klarer entscheiden, alte Muster verändern oder endlich verstehen, warum bestimmte Dinge in unserem Leben immer wieder auftauchen. Daran ist grundsätzlich nichts falsch. Aber manchmal entsteht daraus auch ein Anspruch an uns selbst: Ich müsste doch längst weiter sein. Ich müsste wissen, was ich will. Ich müsste endlich eine Entscheidung treffen.
Vielleicht müssen wir manchmal gar nichts davon. Vielleicht dürfen wir zunächst einfach wahrnehmen, was gerade da ist.
Nicht alles braucht sofort eine Antwort
Es gibt Themen, auf die finden wir nicht innerhalb eines Abends eine Antwort. Manche begleiten uns eine Weile. Und je stärker wir versuchen, sie zu lösen, desto mehr drehen sich unsere Gedanken möglicherweise im Kreis. Dann kann es guttun, den Druck herauszunehmen.
Nicht: Was muss ich jetzt tun? Sondern vielleicht erst einmal: Was macht dieser Gedanke eigentlich mit mir? Was berührt mich daran? Was fühlt sich stimmig an - und was nicht?
Auch darauf müssen wir nicht sofort antworten. Manchmal reicht es, einen Gedanken überhaupt einmal bewusst wahrzunehmen.
Ein Impuls kann genügen
Es braucht nicht immer eine große Erkenntnis. Manchmal bringt uns ein Satz, ein Bild, ein Gespräch oder eine unerwartete Situation auf einen Gedanken, auf den wir allein gerade nicht gekommen wären. Ein solcher Impuls muss nicht die Antwort sein.
Vielleicht bleibt er einfach kurz hängen. Vielleicht erinnert er uns an etwas. Vielleicht sehen wir plötzlich eine Verbindung zu einem ganz anderen Bereich unseres Lebens. Oder wir merken, dass etwas, von dem wir lange überzeugt waren, heute gar nicht mehr so gut zu uns passt. Was daraus entsteht, bestimmen wir selbst.
Spielerisch heißt nicht oberflächlich
Wenn es um persönliche Themen geht, darf auch Leichtigkeit ihren Platz haben. Wir müssen nicht immer tief graben. Wir müssen nicht jedes Gefühl analysieren und aus jedem Gedanken eine Aufgabe machen. Manchmal kann gerade ein spielerischer Zugang etwas ermöglichen, das beim angestrengten Nachdenken verloren geht: Neugier.
Was passiert, wenn ich mein Thema einmal anders betrachte? Was entdecke ich, wenn ich nicht schon vorher weiß, wonach ich suche? Was löst ein unerwarteter Impuls in mir aus?
Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Es gibt zunächst nur das, was wir selbst wahrnehmen.
Manchmal ist eine kleine Erkenntnis genug
Wir erwarten von Veränderung häufig etwas Großes. Eine klare Entscheidung. Einen neuen Weg. Einen Moment, nach dem plötzlich alles anders ist. Aber unser Leben besteht selten nur aus solchen Wendepunkten.
Vielleicht ist es nur ein Gedanke, den wir mitnehmen. Eine neue Sichtweise. Ein Zusammenhang, den wir vorher nicht gesehen haben. Oder ein Gefühl dafür, was uns eigentlich wichtig ist. Und manchmal stellen wir sogar fest, dass wir gar nichts verändern möchten. Auch das kann wertvoll sein.
Wir dürfen uns selbst begegnen
Vielleicht ist das eine andere Art, über Selbstreflexion nachzudenken. Nicht immer mit der Frage: Was stimmt nicht und was muss ich verändern? Sondern mit Offenheit für das, was gerade da ist.
Für unsere Gedanken, unsere Wünsche, unsere Zweifel, unsere Erfahrungen und für all das, was uns zu dem Menschen gemacht hat, der wir heute sind. Wir müssen daraus nicht sofort etwas machen.
Wir dürfen hinschauen. Wahrnehmen. Einen Gedanken weiterdenken. Einen anderen wieder loslassen. Und selbst entscheiden, was für uns Bedeutung hat.
Denn vielleicht geht es bei Selbstreflexion gar nicht darum, ständig eine bessere Version von uns selbst zu werden. Vielleicht geht es manchmal einfach darum, uns selbst wieder ein Stück näherzukommen.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Love Your Life Coaching
Herr Frank Menninger
Am Hopfenort 26
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Deutschland
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email : frank@loveyourlifecoaching.de
Love Your Life Coaching wurde von Frank Menninger gegründet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen sich bewusst Zeit für sich selbst nehmen, das eigene Leben reflektieren und neue Perspektiven gewinnen können.
Aus dieser Idee entstand das Love Your Life Game®, ein Spiel zur Selbstreflexion. Es bietet einen strukturierten und zugleich spielerischen Rahmen, um sich mit einem persönlichen Thema auseinanderzusetzen und es aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Dabei geht es nicht um Gewinnen oder Verlieren, sondern um Impulse, den eigenen Prozess und einen bewussten Moment für sich selbst.
Das Love Your Life Game® kann allein, zu zweit oder gemeinsam in einer Gruppe gespielt werden. Entwickelt wurde es von Frank Menninger in Melsungen. Weitere Informationen unter www.loveyourlifegame.de.
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