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Vorstandsmitglied der Bank Schilling sieht keine Gefahr einer Immobilienblase

B BANK SCHILLING & CO Aktiengesellschaft 2 Min. Lesezeit · 467 Wörter · 806 Aufrufe

Das Bankhaus rechnet sogar damit, dass die Häuserpreise in den kommenden Jahren weiter steigen werden - insbesondere in Großstädten und Universitätsregionen

Die gestiegenen Immobilienpreise in den vergangenen Jahren werfen bei zahlreichen Bankkunden die Frage nach einer Immobilienblase auf. Aloys Tilly, Vorstandsmitglied des Hammelburger Privatbankhauses Bank Schilling, sagt: "Ich sehe keine Gefahr für die Entstehung einer Immobilienblase" und begründet den Anstieg der Immobilienpreise insbesondere mit einer Angleichung an internationale Standards und einer nach wie vor hohen Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage.

Wie entsteht überhaupt eine Immobilienblase?

"Historisch betrachtet", so Tilly, "beruhten Immobilienblasen in anderen Ländern meist auf einer enormen Bautätigkeit verbunden mit einer übertriebenen Kreditvergabe". In nicht seltenen Fällen seien Immobilien zu 100 % - und damit ohne Eigenkapital - finanziert worden. "Die Banken in Deutschland sind hier vorsichtiger", sagt Tilly und weiter "von einer enormen, gar exzessiven Bautätigkeit kann nicht die Rede sein."

Außer Frage stünde, dass Meinungen, Immobilienpreise in Großstädten könnten um 35 % übertrieben sein, nachvollziehbar sind. Die Berater des Bankhauses sehen dies jedoch eher als eine Momentaufnahme und ziehen - auch traditionell bedingt - die langfristige Sichtweise einer kurzfristigen Momentaufnahme vor. "Zwischen 1995 und 2017 sind die Wohnimmobilienpreise in Deutschland um 27 % gestiegen - viel geringer im Vergleich zu anderen Ländern, beispielsweise Skandinavien, Amerika und Großbritannien", so Tilly. Ein besonderes Augenmerk legt die Bank Schilling hier auch auf die Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren. "Standhaft" so Tilly habe sich der Immobilienmarkt in dieser Zeit verhalten, was auch ein Anzeichen für einen sehr stabilen Markt ohne Spekulationsblasen sei.

Das Bankhaus rechnet gar damit, dass die Häuserpreise in den kommenden Jahren weiter steigen werden - insbesondere in Großstädten und Universitätsregionen, denn hier liege das Wohnraumangebot noch immer deutlich hinter der Nachfrage. Ein großes Augenmerk legt Tilly aber nicht nur auf die Ballungszentren, so seien es im Schwerpunkt die ländlichen Gebiete, die kaum signifikante Auswirkungen durch Preissteigerungen erlebt hätten. In einem diversifizierten Anlageportfolio sieht Tilly deshalb "die eigene Immobilie als elementaren Investitionsanteil. Und wer beherzige, 'nicht alle Eier in einen Korb zu legen', werde den Medienmeldungen einer möglichen Immobilienblase gelassen entgegen sehen", so Tilly abschließend.

Weitere Informationen unter www.bankschilling.de

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BANK SCHILLING & CO Aktiengesellschaft
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Am Marktplatz 10
97762 Hammelburg
Deutschland

fon ..: +49 (0)9732 904-162
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email : sebastian.sebald@bankschilling.de

Die Bank Schilling & Co AG, gegründet 1923, ist eine in Familienbesitz befindliche Privatbank mit Sitz im unterfränkischen Hammelburg. Das Haus verfügt über 16 Filialen und drei Geschäftsstellen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Das Bankinstitut beschäftigt mit Tochtergesellschaften ca. 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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