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Reisen Für Wirtschaftsjournalisten

Teurer als gedacht: Was eine Südamerika-Reise wirklich kostet - von Bolivien bis Patagonien

S Südamerika Reiseportal 3 Min. Lesezeit · 641 Wörter · 47 Aufrufe Deutschland

Warum eine Südamerika-Reise oft teurer ist als gedacht: vom Trugschluss 'armes Land' bis zum 100-Euro-Zeltplatz in Patagonien - und wie realistisch planen gelingt.

Fast jede Anfrage beim Südamerika Reiseportal beginnt mit einer Zahl: dem Budget, das sich die Interessenten für ihre Reise vorgestellt haben. Und fast ebenso häufig liegt diese Zahl deutlich unter dem, was die gewünschte Route am Ende kostet.

"Die meisten kommen schon mit sehr konkreten Vorstellungen zu uns, haben sich teilweise schon schöne Hotels angeschaut - und trotzdem im Kopf die Grenze: 'Teurer als das darf es nicht werden'", beschreibt Andrea Sauer, Inhaberin des Südamerika Reiseportals, die Beratungspraxis.

Ein Beispiel aus den vergangenen Wochen zeigt, wie groß der Unterschied ausfallen kann: Eine Anfrage kombinierte mehrere weit auseinanderliegende Fernziele zu einer einzigen Reise - eine Route, für die es keine bestehende Gruppenreise gibt, weil die Ziele klassischerweise nicht miteinander verbunden werden. Budgetiert waren 6.000 Euro pro Person, inklusive der Interkontinentalflüge. Auf den ersten Blick klingt das nach viel Geld, und man könnte meinen, dass es für eine solche Reise reichen müsste. Für eine derart individuelle und aufwändig zu planende Strecke ist der Betrag trotzdem kaum zu halten - das liegt am hohen Preisniveau vor Ort, nicht an der Kalkulation der Veranstalter.

"Armes Land" ist kein Preisversprechen

Ein Trugschluss, der Andrea Sauer in der Beratung häufig begegnet: Länder wie Bolivien gelten als arm - und werden deshalb automatisch für ein günstiges Reiseziel gehalten. Das stimmt nur für Reisende, die sich mit einfachen Unterkünften und lokalem Verkehr zufriedengeben. Wer europäischen Komfort erwartet, zahlt auch dort entsprechend.

Patagonien hat seit Corona ein neues Preisniveau

Unabhängig von der wirtschaftlichen Lage eines Landes ist Patagonien in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden. Seit der Pandemie ist die Nachfrage stark gestiegen, und mit ihr die Preise. Ein Platz in einem bereits aufgebauten Zelt im Nationalpark Torres del Paine kostet pro Person und Nacht inzwischen deutlich über 100 Euro - eine Summe, die bei einem Zeltplatz kaum jemand erwarten würde.

Hinzu kommen laut Christof Sauer weitere Faktoren, die die Reisekosten in Südamerika treiben: häufig notwendige Inlandsflüge zwischen den einzelnen Etappen, gestiegene internationale Flugpreise sowie ein Preisniveau, das im Vergleich zu vielen Zielen in Asien - mit Ausnahme von Japan - spürbar höher liegt. "Wer beim Reisebudget an Thailand oder Vietnam denkt, wird in Südamerika überrascht", so Christof Sauer, Mitgründer des Südamerika Reiseportals.

Realistisch planen statt Wunschroute festzurren

Woher stammen die falschen Erwartungen? Häufig aus Vergleichen, die nicht passen: Pauschalreisepreise, Angebote von Reisediscountern oder Bilder aus Fernsehen und sozialen Medien, die selten zeigen, was eine individuell geplante Reise am Ende kostet.

"Am liebsten ist es uns, wenn sich Interessenten melden, solange sie noch beratungsoffen sind - bevor die Route schon feststeht. Dann lässt sich viel leichter eine Reise finden, die zum Budget passt", sagt Andrea Sauer. Wo das Budget eng ist, helfen oft kleine Kompromisse, etwa ein einfacheres statt ein besonders komfortables Hotel, in dem man ohnehin meist nur übernachtet.

Das Südamerika Reiseportal plant individuelle Reisen und Kleingruppenreisen nach Südamerika, Mittelamerika und in die Karibik. Das Familienunternehmen legt Wert auf persönliche Beratung, sorgfältig ausgewählte Routen und Reiseprogramme, die Natur, Kultur und Begegnungen miteinander verbinden.

Weitere Informationen: Südamerika Reiseportal

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Frau Andrea Sauer
Graf-von-Stauffenberg-Str. 15
86899 Landsberg
Deutschland

fon ..: 08191-4280770
web ..: https://www.suedamerika-reiseportal.de/
email : info@suedamerika-reiseportal.de

Das Südamerika Reiseportal ist ein Familienunternehmen, das spezialisiert ist auf hochwertige Kleingruppen‑ und Individualreisen nach Süd‑ und Mittelamerika sowie in die Karibik. Mit langjähriger Erfahrung, lokalen Partnern und individuell gestalteten Programmen bietet es Reisenden unvergessliche Erlebnisse abseits des Mainstreams.

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