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Requirements Engineering: Von der Idee zur belastbaren Anforderung

L LARINET 4 Min. Lesezeit · 785 Wörter · 30 Aufrufe

Klare Anforderungen verbinden Fachbereich, Nutzer und Entwicklung. Die praxisnahe Live-Online-Schulung zeigt, wie Teams Anforderungen systematisch ermitteln, dokumentieren, modellieren und prüfen.

Wenn Fachbereich, Nutzer und Entwicklung dieselben Begriffe unterschiedlich verstehen, entstehen Lücken, Widersprüche und teure Nacharbeiten.

Ettersburg, 29. September 2026.

Viele Probleme in Softwareprojekten beginnen nicht erst bei der Umsetzung. Sie entstehen bereits dann, wenn Ziele nur grob beschrieben, Beteiligte zu spät einbezogen oder Erwartungen unterschiedlich ausgelegt werden. Was für den Fachbereich selbstverständlich klingt, kann in der Entwicklung eine völlig andere Bedeutung erhalten.

Genau hier setzt die Schulung "Requirements Engineering" an. Sie vermittelt einen durchgängigen Prozess - von der Identifikation relevanter Stakeholder und Anforderungsquellen über die Ermittlung und Dokumentation bis zur Prüfung, Priorisierung und Verwaltung von Anforderungen.

Gemeinsames Verständnis statt später Korrekturen

Requirements Engineering bildet die Brücke zwischen Business, Nutzerinnen und Nutzern sowie Entwicklung. Ziel ist nicht möglichst viel Dokumentation, sondern ein belastbares gemeinsames Verständnis darüber, welches Problem gelöst werden soll, welche Leistungen ein System erbringen muss und welche Qualitätsmerkmale zu beachten sind.

Die Teilnehmer lernen, funktionale und nichtfunktionale Anforderungen voneinander zu unterscheiden, System und Umfeld sauber abzugrenzen und typische Fehlerquellen früh zu erkennen. Dazu gehören fehlende Informationen, widersprüchliche Erwartungen, unklare Begriffe und Anforderungen, die sich weder eindeutig umsetzen noch überprüfen lassen.

"Gute Anforderungen entstehen nicht allein am Schreibtisch. Sie entstehen im strukturierten Dialog mit den richtigen Beteiligten und müssen so formuliert sein, dass Fachbereich und Entwicklung dasselbe darunter verstehen", so lautet eine zentrale Aussage.

Anforderungen systematisch ermitteln

Ein Schwerpunkt der Schulung liegt auf der Anforderungsermittlung. Die Teilnehmer lernen, relevante Stakeholder und weitere Anforderungsquellen zu identifizieren und geeignete Techniken bewusst auszuwählen. Dazu zählen Interviews, Workshops, Beobachtungen und Dokumentenanalysen ebenso wie Kreativitätstechniken, mit denen neue Perspektiven und bislang übersehene Anforderungen sichtbar werden.

Die Ergebnisse werden anschließend kategorisiert und strukturiert. So entsteht aus einzelnen Aussagen ein nachvollziehbares Gesamtbild, das als tragfähige Grundlage für Konzeption, Umsetzung und Abstimmung dienen kann.

Präzise Sprache und passende Modelle

Nicht jede Anforderung lässt sich allein durch einen Satz ausreichend beschreiben. Deshalb behandelt die Schulung sowohl die präzise Formulierung natürlichsprachlicher Anforderungen als auch den Einsatz geeigneter Modelle.

Anhand von Use Cases, Story Maps und Impact Maps sowie Modellen für Struktur, Verhalten und Zustände lernen die Teilnehmer, unterschiedliche Sichten auf ein System darzustellen. Das erleichtert die Abstimmung, macht Abhängigkeiten sichtbar und hilft, komplexe Sachverhalte verständlich zu vermitteln.

Prüfen, priorisieren und Veränderungen beherrschen

Anforderungen bleiben in Projekten selten unverändert. Sie müssen mit Stakeholdern validiert, priorisiert und hinsichtlich ihrer Verbindlichkeit eingeordnet werden. Ebenso wichtig ist es, Änderungen und Abhängigkeiten nachvollziehbar zu verwalten.

Die Schulung zeigt, wie sich Lücken, Mehrdeutigkeiten und Widersprüche systematisch erkennen lassen. Die Teilnehmer erfahren außerdem, wie Anforderungen so aufbereitet werden, dass sie als Grundlage für Entscheidungen, Umsetzung und spätere Abnahme dienen können.

KI als Sparringspartner im Requirements Engineering

Moderne KI-Werkzeuge können den RE-Prozess an mehreren Stellen unterstützen: beim Entwickeln von Interviewfragen, beim Strukturieren umfangreicher Texte, beim Formulieren und Überarbeiten von User Stories oder bei einer ersten Qualitätsprüfung von Anforderungen.

Die Schulung ordnet diese Möglichkeiten praxisnah ein und zeigt zugleich ihre Grenzen. KI kann zusätzliche Perspektiven liefern und Hinweise auf Unklarheiten geben. Ob eine Anforderung fachlich richtig, vollständig und für das konkrete Projekt angemessen ist, muss jedoch weiterhin von Menschen beurteilt und mit den verantwortlichen Stakeholdern abgestimmt werden.

Praxisorientiertes Live-Online-Format

Die Schulung richtet sich an Projektleiter, Projektbeteiligte und Softwareentwickler, die Anforderungen klarer erfassen, verständlicher vermitteln und verlässlicher prüfen möchten. Sie ist als interaktive Live-Online-Schulung in einer kleinen Gruppe konzipiert und verbindet methodische Grundlagen mit realistischen Projektbeispielen und praktischen Übungen.

Der kompakte Aufbau an zwei halben Tagen erleichtert die Teilnahme im beruflichen Alltag. Die Teilnehmer erhalten Schulungsunterlagen zur Nacharbeit und Vertiefung und können die vorgestellten Techniken unmittelbar auf eigene Projektsituationen übertragen.

Termin und Anmeldung:

Der nächste Durchgang der Live-Online-Schulung findet an zwei Vormittagen statt:

Schulung: Requirements Engineering
Termine: 27. Oktober und 3. November 2026, jeweils 09:00-13:00 Uhr
Format: Live-Online-Schulung, Dauer zwei halbe Tage
Teilnahmegebühr: 599 Euro inkl. MwSt. pro Teilnehmer

Weitere Informationen zu den Inhalten und zur Anmeldung:

https://meine-it-schulung.com/requirements-engineering.html

Anfragen und Anmeldungen können direkt über die Seminarseite gestellt werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

LARinet
Herr Veikko Krypczyk
Über den Teichen 9
99439 Ettersburg
Deutschland

fon ..: +49 (0) 36443 7 73 27 55
web ..: https://meine-it-schulung.com/
email : v.krypczyk@larinet.com

Über Meine IT-Schulungen
Meine IT-Schulungen bietet kompakte und praxisorientierte Weiterbildungen für Softwareentwickler, IT-Teams, Projektverantwortliche und technische Entscheider an. Die Schulungen verbinden fundierte Grundlagen mit konkreten Methoden, Werkzeugen und realistischen Anwendungsszenarien.

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