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Neuer Magazinartikel: Warum Männer im Streit wie ihr eigener Vater klingen

T twenty seconds 3 Min. Lesezeit · 576 Wörter · 24 Aufrufe Deutschland

Coach Torsten Nassall beschreibt in einem neuen Magazinartikel sechs unbewusste Vater-Muster und einen Drei-Schritte-Weg, sie im Alltag zu durchbrechen.

Aus dem Magazin »Impulse« von torsten-nassall.de

Neuer Magazinartikel: Warum Männer im Streit wie ihr eigener Vater klingen

Sechs Muster, die Väter unbewusst weitergeben, und ein Drei-Schritte-Weg, sie zu durchbrechen

Berlin, 2. Juli 2026. Der Berliner Coach Torsten Nassall veröffentlicht heute auf torsten-nassall.de einen neuen Magazinartikel zum Thema transgenerationale Weitergabe und beschreibt sechs Verhaltensmuster, die Väter unbewusst aus der eigenen Kindheit an ihre Kinder weitergeben. Der Text richtet sich an Männer, die sich in stressigen Momenten plötzlich wie ihr eigener Vater verhalten, obwohl sie das nie wollten.

Der Moment, in dem der eigene Vater durchbricht

Nassall beschreibt einen Moment, den viele Väter kennen: Sie hören sich plötzlich im Ton oder mit den Worten ihres eigenen Vaters sprechen, obwohl sie sich das nie vorgenommen hatten. Der Grund liegt laut Nassall nicht im Charakter, sondern in der Prägung. Verhalten, das ein Kind über Jahre beobachtet und erlebt, wird tiefer gespeichert als jede spätere Absicht. Unter Stress, Erschöpfung oder in Konfliktsituationen tritt dieses früh gelernte Muster automatisch in den Vordergrund, oft bevor das erwachsene Ich reagieren kann.

Sechs Muster, die stumm weitergegeben werden

Im Artikel benennt Nassall sechs wiederkehrende Muster aus seiner Coaching-Praxis: emotionale Nichterreichbarkeit, Wut als Standard-Reaktion auf Stress, Leistung als Bedingung für Zuneigung, Schweigen bei Konflikt, Härte als vermeintliche Männlichkeit und das vollständige Vermeiden von Vaterschaft. Jedes dieser Muster wird laut Nassall in der Regel nicht ausgesprochen, sondern über Jahre vorgelebt und dadurch übernommen.

Ein Drei-Schritte-Weg, das Muster zu unterbrechen

Nassall stellt im Artikel einen dreistufigen Ansatz vor, um eingeübte Reaktionen im Alltag zu unterbrechen: das Muster im Moment benennen, eine bewusste Pause zwischen Impuls und Reaktion einbauen und anschließend bewusst anders handeln als gewohnt. Der Coach betont, dass es dabei nicht um perfekte Reaktionen geht, sondern um wiederholte kleine Abweichungen vom alten Programm.

"Was du in dir trägst, gibst du weiter, ob du willst oder nicht, außer du machst dich sichtbar dafür. Es geht nicht darum, ein besserer Vater zu sein als der eigene. Es geht darum, ein echter zu sein: einer, der zugibt, wenn er falsch reagiert hat, und der sich bei seinem Kind entschuldigt."
Torsten Nassall, Coach für Männer

Über Torsten Nassall

Torsten Nassall, geboren 1971 in Berlin, ist seit über 20 Jahren als Coach für Männer tätig. Über zwei Jahrzehnte seines eigenen Lebens war er süchtig nach Alkohol, Drogen und Essen, bis er 2005 seinen Tiefpunkt erreichte. Heute begleitet er andere Männer im Einzelgespräch, in wöchentlichen Gruppenkreisen und auf Drei-Tages-Retreats. Sein Ansatz schöpft aus seiner Ausbildung als systemischer Coach, aus über zehn Jahren ManKind-Project-Arbeit und aus gelebter Erfahrung. Sein erstes Buch "Als ich nach Hause kam" erscheint im dritten Quartal 2026 im YessYess Verlag.

Bezugsquellen

Der Magazinartikel ist frei zugänglich unter torsten-nassall.de/impulse/vater-werden-ohne-der-eigene-vater-zu-werden.html. Weitere Informationen zu Torsten Nassalls Arbeit als Coach für Männer gibt es auf torsten-nassall.de.

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