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Politik Für Wirtschaftsjournalisten

Nearshore oder Offshore: Wie Unternehmen den passenden Contact-Center-Standort wählen

G gevekom GmbH 4 Min. Lesezeit · 755 Wörter · 39 Aufrufe Deutschland

Kundenservice muss nicht am Firmensitz sitzen. gevekom betreibt Standorte in Deutschland, mehreren europäischen Ländern und Nordafrika. Wann lohnt Nearshore, wann Offshore?

Dresden, im August 2026. Wenn Unternehmen ihren Kundenservice auslagern, stellt sich früher oder später die Standortfrage. Sie entscheidet mit über Kosten, über die verfügbaren Sprachen und über die Zeiten, zu denen Service angeboten werden kann. In der Praxis wird zwischen zwei Modellen unterschieden. Nearshore meint Standorte im nahen Ausland, meist innerhalb Europas, mit geringer Zeitverschiebung und kultureller Nähe. Offshore meint weiter entfernte Standorte, die häufig günstiger sind, aber größere Unterschiede bei Zeitzone und Sprachprofil mit sich bringen.

Die pauschale Antwort, welches Modell besser ist, gibt es nicht. Sie hängt davon ab, welche Sprachen ein Unternehmen abdecken muss, zu welchen Zeiten Service verfügbar sein soll und wie das Verhältnis von Kosten und Anspruch aussieht. Sinnvoll ist deshalb weniger die Grundsatzentscheidung als die Frage, welcher Standort zu welchem Anliegen passt.

Was für Nearshore spricht
Nearshore-Standorte im europäischen Ausland punkten mit geringer Zeitverschiebung und kultureller Nähe zum deutschen Markt. Ein Serviceteam, das in derselben Zeitzone arbeitet, deckt die üblichen Servicezeiten ohne Nachtschichten ab, wobei auch hier Nachtschicht mit angeboten werden kann. Die räumliche Nähe erleichtert zudem Steuerung und Qualitätssicherung. gevekom betreibt nach eigenen Angaben Standorte unter anderem in Serbien, Spanien, Bulgarien, Bosnien und Herzegowina sowie Nordmazedonien und deckt damit einen breiten europäischen Nearshore-Raum ab.
Für viele mittelständische Auftraggeber ist Nearshore der pragmatische Mittelweg. Die Kostenvorteile gegenüber rein inländischem Betrieb sind spürbar, ohne dass die Nähe zum Markt verloren geht. Gerade bei erklärungsintensiven Anliegen, bei denen Tonfall und kulturelles Verständnis zählen, ist das ein Vorteil.

Wann Offshore sinnvoll ist
Offshore-Standorte spielen ihre Stärke bei großvolumigen, gut standardisierbaren Vorgängen aus und dort, wo Kosteneffizienz im Vordergrund steht. gevekom betreibt mit einem Standort in Tunesien einen Offshore-Baustein, der zugleich französischsprachige Märkte erschließt. Ein neuer Standort in Kenia wird noch in 2026 eröffnet. Der entscheidende Punkt ist, dass Offshore kein Widerspruch zu Qualität sein muss, solange die Teams geschult und in dieselben Prozesse eingebunden sind wie an allen anderen Standorten.
In der Praxis kombinieren viele Unternehmen beide Modelle. Anspruchsvolle Beratung läuft über Nearshore, hochvolumige Standardanliegen über Offshore.

Sprachen und Standorte im Überblick
Die Sprachabdeckung ist bei internationaler Ausrichtung das zweite harte Kriterium neben den Kosten. gevekom bietet nach eigenen Angaben Kundenservice in 30 Sprachen und verteilt die Teams auf 14 Standorte in sieben Ländern in Europa und Afrika. Für Auftraggeber bedeutet diese Streuung, dass sich Sprach-, Kosten- und Zeitzonenanforderungen kombinieren lassen, statt sich für einen einzigen Kompromiss entscheiden zu müssen.

Fünf Kriterien für die Standortwahl
Unternehmen, die einen Servicestandort im Ausland wählen, sollten Anbieter entlang dieser Punkte prüfen:
1. Sprachabdeckung: Welche Sprachen werden an welchen Standorten muttersprachlich oder muttersprachennah bedient?
2. Zeitzone: Deckt der Standort die benötigten Servicezeiten ohne aufwendige Nachtschichten ab?
3. Kostenrahmen: Wie verhält sich der Preis zum Anspruch des jeweiligen Anliegens, und wo lohnt sich der Aufpreis für Nearshore?
4. Einheitliche Prozesse: Arbeiten alle Standorte nach denselben Schulungs- und Qualitätsstandards, unabhängig vom Land?
5. Kombinierbarkeit: Lassen sich Nearshore und Offshore mischen, um unterschiedliche Anliegen jeweils passend zuzuordnen?

gevekom stellt für die Vorauswahl einen Lösungskonfigurator bereit, über den Interessenten Sprach-, Standort- und Leistungsanforderungen zusammenstellen können, bevor das erste Gespräch stattfindet.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

gevekom GmbH
Herr Jakob Stigler
Altplauen 19
01187 Dresden
Deutschland

fon ..: +49 351 21 324-0
web ..: http://www.gevekom.com
email : info@gevekom.de

Der Contact-Center-Dienstleister gevekom wurde 2006 gegründet. Heute gehört er zu den Top Ten Callcentern in Deutschland (Quelle: Top Multichannel Contactcenter Ranking 2026, HighText Verlag). Seit vielen Jahren wird gevekom regelmäßig für seinen Fokus auf die Mitarbeitenden und als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Credo: Your better place to work - "Wir glauben daran, dass glückliche Mitarbeitende den besten Job machen". Jahresumsatz der gevekom-Gruppe 2025, inklusive hey contact heroes: 81,43 Mio. Euro (Vorjahr: 80,32 Mio. Euro); Mitarbeiter 01/2026: 2.500 (+/- 0 %), Seats gesamt: 2.700. gevekom bietet Kundenservice in 30 Sprachen; Standorte in Berlin, Dresden, Leipzig, Frankfurt/Main, Neubrandenburg, Chemnitz, Serbien (Belgrad), Spanien (Palma de Mallorca), Bulgarien (Burgas, Varna), Bosnien und Herzegowina (Sarajevo), Nordmazedonien (Skopje), Tunesien (Tunis). Gesellschafter: Roman Molch (Geschäftsführung), Wolfram Gürlich. Referenzen (auf Anfrage): Dax-Unternehmen und umsatzstarke E-Commerce-Shops. Branchen: Handel/E-Commerce, Gesundheit, Tourismus, Automotive, Verlage, Transport/Logistik, Personennah- und Fernverkehr, Energie/EVU, Banken/Finanzdienstleister, öffentliche Hand. www.gevekom.com

Pressekontakt:

Frewert-Media
Frau Jonas Frewert
Leopoldstraße 2-8
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Original-Inhalt von gevekom GmbH und übermittelt von connektar.de Presseverteiler

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