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KiQuNu Studie zur Smartphone-Abhängigkeit: Problematische Mediennutzung bei Erwachsenen

D detoxi Health GmbH 3 Min. Lesezeit · 545 Wörter · 26 Aufrufe Deutschland

Die KiQuNu-Studie liefert erstmals belastbare Daten zur Verbreitung von Smartphone-Abhängigkeit bei Erwachsenen. Fast jeder dritte Erwachsene ist betroffen.

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland zeigt problematisches Smartphone-Nutzungsverhalten - bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar mehr als jeder Zweite. Die vom BMWE geförderte KiQuNu-Studie liefert erstmals belastbare Daten zur Verbreitung von Smartphone-Abhängigkeit bei Erwachsenen in Deutschland und zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen exzessiver Nutzung, Stress und gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Damit zielgerichtete Versorgungs- und Präventionsangebote geplant werden können, ist es wichtig, die gesundheitliche Situation der Bevölkerung zu kennen. Bisher gab es jedoch keine Daten zur Verbreitung von Smartphone-Abhängigkeit bei Erwachsenen in Deutschland.

Die repräsentative Studie analysiert erstmals die Verbreitung problematischer Smartphone-Nutzung bei Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland. An der Studie haben im Zeitraum Mai bis Juni 2026 insgesamt 1.285 Personen teilgenommen.

Im Rahmen der Studie wurden eine angepasste Version der Compulsive Internet Use Scale (CIUS) sowie validierte psychologische Skalen zur Erfassung von problematischem Smartphone-Verhalten sowie zur psychischen Gesundheit eingesetzt. Zusätzlich wurden die Smartphone-Nutzungsdaten der Teilnehmenden über einen Zeitraum von zwei Wochen erfasst (Mobile Sensing). Mithilfe dieser Daten können Rückschlüsse darüber gezogen werden, wie Menschen ihr Smartphone im Alltag nutzen.

Zentrale Ergebnisse

* Das Smartphone ist bei Erwachsenen ständiger Begleiter. Im Mittel ist der Bildschirm des Smartphones am Tag 4,25 h aktiviert. Das entspricht 18% der Tageszeit.
* Gemessen am CIUS-Score weist rund jeder dritte Erwachsene (31%) ein problematisches Nutzungsverhalten im Umgang mit dem Smartphone auf.
* Beim CIUS-Score zeigt sich ein klarer Alterseffekt: Je jünger die Erwachsenen, desto größer der Anteil der Betroffenen.
* Besonders ausgeprägt zeigt sich dies bei den 18- bis 29-Jährigen (55%). Bei den 30- bis 39-Jährigen haben immerhin noch 40% einen CIUS-Score >=28.
* Rund ein Fünftel der Befragten gibt an, wegen der Smartphone-Nutzung Auswirkungen auf Konzentration und Gesundheit zu spüren.
* Zwischen problematischer Smartphone-Nutzung und Stress sowie gesundheitlichen Problemen besteht ein statistisch signifikanter, starker positiver Zusammenhang.

Dr. Boris Gauß, Diplom-Psychologe und Geschäftsführer von detoxi Health: "Mediensucht bei Erwachsenen ist ein stark unterschätztes gesellschaftliches Thema. Unsere Ergebnisse zeigen, dass hier enormer Handlungsbedarf besteht."

Fazit

* Problematische Smartphone-Nutzung bei Erwachsenen ist nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen eine gesellschaftliche Herausforderung.
* Genauso wie für Stress, Übergewicht und Alkoholkonsum braucht es Präventionsmaßnahmen, die am einzelnen Individuum ansetzen.

Der Studienbericht Teil 1: Deskriptive Analysen kann auf der Webseite des Forschungsprojekts ( https://detoxi.info/kiqunu-studie ) heruntergeladen oder über den Pressekontakt angefragt werden.

Präventionsangebot von detoxi Health

Die detoxi Health App ist ein digitales Präventionsprogramm, das gezielt auf die Reduktion von digitalem Stress abzielt. Kernbestandteil der App ist ein wissenschaftlich fundiertes Mentaltraining, das auf anerkannten Behavior-Change-Theorien basiert. detoxi Health kooperiert mit allen gesetzlichen Krankenkassen. Je nach Krankenkasse werden bis zu 100% der Kosten für das Angebot "Digitale Stressbewältigung mit der detoxi App" erstattet.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

detoxi Health GmbH
Herr Florian Caspari
Schützallee 5
14169 Berlin
Deutschland

fon ..: 030 6920 6795 0
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email : caspari@detoxi.info

Die 2023 gegründete detoxi Health GmbH hilft Menschen, ein gesundes Verhältnis zu digitalen Medien zu behalten. Hierfür entwickelt detoxi Health digitale Angebote zur Prävention von problematischem Online-Verhalten sowie Services zur Behandlung von Online-Sucht.

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