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GAEB-Kalkulation mit KI: Software sucht mit KI in alten Angeboten

G gaeb-online, Ulrike Braun 4 Min. Lesezeit · 813 Wörter · 55 Aufrufe Deutschland

Viele Betriebe sind zurückhaltend, wenn in der Kalkulation von künstlicher Intelligenz die Rede ist.

Viele Handwerksbetriebe sind zurückhaltend, wenn in der Kalkulation von künstlicher Intelligenz die Rede ist. Die Firma gaeb-online aus Walzbachtal beschreibt deshalb in einfachen Worten, wie der KI-PreisNavigator in GAEB-Online 2025 arbeitet. Im Kern sucht er in den früheren Angeboten des eigenen Betriebs nach passenden Preisen.

Eine neue Ausschreibung kommt als GAEB X83 per E-Mail, eine Datei im Format für Leistungsverzeichnisse im Bauwesen. Viele dieser LV-Positionen hat der Betrieb in ähnlicher Form schon mehrfach genau kalkuliert und angeboten. Trotzdem sitzt der Chef abends vor alten Angeboten und sucht die Preise von damals heraus. Diese Suche übernimmt nun der KI-PreisNavigator in GAEB-Online 2025.

So arbeitet der KI-PreisNavigator

Hinter dem Begriff KI steckt hier keine Maschine, die automatisch selbst kalkuliert. Jedes Angebot, das mit GAEB-Online 2025 bepreist wird, legt seine Positionspreise in einer Sammlung auf dem eigenen Rechner ab - der KI-Preisdatenbank. Bei der nächsten Ausschreibung sucht das Programm in dieser Datenbank nach Positionen, die der Betrieb schon einmal angeboten hat, und macht daraus Preisvorschläge aus den eigenen Angeboten. Weitere externe Datenquellen bezieht der KI-PreisNavigator nicht ein. Er greift weder auf pauschale Branchendurchschnitte zurück noch auf Preise anderer Unternehmen aus externen Quellen. Solche Werte sind für eine auskömmliche Kalkulation nicht aussagekräftig: Wenn ein Betrieb in Norddeutschland einen Wandanstrich mit 8,50 EUR kalkuliert, sagt das nichts über den angemessenen Preis in München aus. Regionale Lohnkosten, Marktlage und betriebliche Kostenstrukturen unterscheiden sich hierzu einfach zu stark.

In Rückmeldungen an den Support von gaeb-online berichten Anwender, dass sich neue Ausschreibungen mit dem KI-PreisNavigator in GAEB-Online 2025 wesentlich schneller bepreisen und Angebote schneller erstellen lassen.

Andere Worte, gleiche Leistung

Ausschreibungen beschreiben dieselbe Leistung selten zweimal gleich. Für einen Malerbetrieb meinen "Wandflächen innen mit Dispersionsfarbe streichen" und "Innenwandanstrich, Dispersion" dasselbe. Der KI-PreisNavigator vergleicht deshalb nicht nur Wort für Wort. Ein zweites Verfahren erkennt auch Positionen, die gleich gemeint, aber anders geschrieben sind, und erst dieser Teil arbeitet tatsächlich mit künstlicher Intelligenz. Ab welcher Ähnlichkeit ein Vorschlag erscheint, stellt jede Firma für sich selbst ein.

Der Preis bleibt Sache des Betriebs

Ungeprüfte Preise im Angebot sind nicht vorgesehen. Der Betrieb legt fest, ob Vorschläge nur angezeigt, angepasst oder direkt übernommen werden. Ein Protokoll zeigt zu jedem Vorschlag die früheren Positionen, aus denen er stammt, ihr Datum und wie sicher die Zuordnung ist.

Die Lage der Baustelle, besondere Risiken des Projekts oder gestiegene Materialpreise kennt das Programm nicht. Das bleibt Aufgabe des Kalkulators.

Zu Beginn ist die Sammlung in der KI-Preisdatenbank leer. Sie wächst mit jedem kalkulierten Angebot, und je mehr darin steht, desto öfter findet sich ein passender Vorschlag. Wie sie sich aufbaut, beschreibt ein Beitrag im GAEB-Online-Blog zur eigenen Preisdatenbank .

Verfügbarkeit

Der KI-PreisNavigator ist eine Erweiterung für die aktivierte Vollversion von GAEB-Online 2025 als Einzelplatz-, USB- oder Terminalserver-Version unter Windows (64 Bit). In der Demoversion läuft er nicht. Eine Internetverbindung braucht er für die Lizenzprüfung und den einmaligen Download des Sprachmodells (rund 430 MB), gerechnet wird auf dem eigenen PC. Er wird als Abonnement angeboten und kostet 25 Euro netto je Arbeitsplatz und Monat bei zwölf Monaten Laufzeit, also 300 Euro netto im Jahr. Mit der ersten Aktivierung beginnt eine 30-tägige Testphase. Wer danach kein Abonnement abschließt, muss nichts kündigen. Die Funktion steht dann nicht mehr zur Verfügung.

Über gaeb-online Ulrike Braun entwickelt Software rund um das Thema GAEB-Ausschreibungen. Die Produkte werden bereits von über 5.000 Kunden zur schnellen Kalkulation, zum Beispiel mit MS-Excel®, und zur elektronischen Angebotsabgabe im Format GAEB DA84 genutzt. Die Lösungen unterstützen bei der Kalkulation über EFB-Preisblätter, bei Aufmaß und Mengenermittlung als DA11 und GAEB X31 sowie bei der Rechnungsstellung als GAEB X89 oder XRechnung 3.0. GAEB-Online 2025 ist für Windows 10 und 11 verfügbar, zweisprachig (Deutsch/Englisch) und neben der Einzelplatzvariante auch als USB- und Terminalserver-Version erhältlich. Die Software richtet sich hauptsächlich an Handwerksbetriebe und Baufirmen.

Pressekontakt gaeb-online, Ulrike Braun Kraichgaustraße 15 75045 Walzbachtal/Jö, Deutschland Telefon: +49 7203 346506 E-Mail: info@gaeb-online.de Web: www.gaeb-online.de

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Ulrike Braun entwickelt Software rund um das Thema GAEB-Ausschreibungen. Die Produkte werden bereits von über 5.000 Kunden zur schnellen Kalkulation, zum Beispiel mit MS-Excel®, und zur elektronischen Angebotsabgabe im Format GAEB DA84 genutzt. Die Lösungen unterstützen bei der Kalkulation über EFB-Preisblätter, bei Aufmaß und Mengenermittlung als DA11 und GAEB X31 sowie bei der Rechnungsstellung als GAEB X89 oder XRechnung 3.0. GAEB-Online 2025 ist für Windows 10 und 11 verfügbar, zweisprachig (Deutsch/Englisch) und neben der Einzelplatzvariante auch als USB- und Terminalserver-Version erhältlich. Die Software richtet sich hauptsächlich an Handwerksbetriebe und Baufirmen.

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