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Politik Für Wirtschaftsjournalisten

Financial Planning für Unternehmer: Wie privates Vermögen und Unternehmensvermögen zusammen geplant werden

W Wassmer Wealth Management 6 Min. Lesezeit · 1.115 Wörter · 55 Aufrufe Deutschland

Unternehmer verfügen häufig über Vermögen, das sich über viele Jahre in unterschiedlichen Bereichen entwickelt hat. Financial Planning die verschiedenen Vermögenswerte dauerhaft nutzbar.

Unternehmerisches Vermögen entsteht selten nach einem festen Plan. Gewinne bleiben zunächst im Unternehmen, Investitionen werden finanziert, Beteiligungen aufgebaut und private Anlagen schrittweise ergänzt. Über viele Jahre kann daraus ein erhebliches Gesamtvermögen entstehen. Gleichzeitig wächst die Zahl der wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Besonders deutlich wird das bei der Frage, welcher Teil des Vermögens dem Unternehmer privat tatsächlich zur Verfügung steht. Ein hoher Unternehmenswert kann erhebliche wirtschaftliche Substanz darstellen, lässt sich aber nicht jederzeit in private Liquidität umwandeln. Ähnliches gilt für betriebliche Immobilien oder Beteiligungen. Wer private Ziele plant, muss deshalb zwischen dem rechnerischen Gesamtvermögen und den Mitteln unterscheiden, die zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar sein können.

"Financial Planning für Unternehmer beginnt mit der Frage, welche Vermögenswerte wirklich privat verfügbar sind und welche weiterhin an das Unternehmen gebunden bleiben", sagt Haimo H. Wassmer, Finanz-Analytiker und Inhaber von Wassmer Wealth Management . "Viele Unternehmer verfügen über hohe Substanz, aber die Verfügbarkeit dieser Substanz ist sehr unterschiedlich. Genau diese Unterschiede müssen sichtbar werden, bevor größere Entscheidungen getroffen werden." Eine vollständige Finanzanalyse erfasst deshalb zunächst die privaten Vermögenswerte und die daraus entstehenden Einkünfte. Danach wird geprüft, welche Mittel aus dem Unternehmen erwartet werden können und wie verlässlich diese Einnahmen sind. Ausschüttungen hängen von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Ein möglicher Unternehmensverkauf kann erhebliche Mittel freisetzen, bleibt bis zum tatsächlichen Abschluss jedoch mit Unsicherheiten verbunden.

Gerade für die Ruhestandsplanung ist diese Unterscheidung wichtig. Wer den späteren Lebensstandard teilweise aus einem Verkaufserlös finanzieren will, sollte nicht mit einer pauschalen Unternehmensbewertung arbeiten. Zeitpunkt, erzielbarer Preis und mögliche Zahlungsmodalitäten beeinflussen, wann das Kapital wirklich zur Verfügung steht. Gleichzeitig muss ausreichend privates Vermögen vorhanden sein, falls sich der Verkauf verschiebt oder der Erlös niedriger ausfällt als erwartet. Financial Planning verbindet deshalb die private Planung mit der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens. Dabei wird sichtbar, wie stark der Unternehmer persönlich von Ausschüttungen oder einem späteren Verkauf abhängig ist. Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, ob außerhalb des Betriebs zusätzliche Reserven aufgebaut werden sollten.

"Viele Unternehmer planen sehr sorgfältig im Betrieb, behandeln ihre private Vermögensstruktur aber zu lange als Nebenfolge des unternehmerischen Erfolgs", erklärt Wassmer. "Gerade bei hohen Vermögen braucht die private Seite eine eigene Planung, weil Ruhestand, Familie und Nachfolge andere Anforderungen stellen als der operative Betrieb." Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Risikokonzentration. Unternehmer investieren einen großen Teil ihres wirtschaftlichen Lebens in das eigene Unternehmen. Wenn zusätzlich wesentliche Teile des Privatvermögens von derselben Branche oder denselben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängen, kann sich diese Konzentration weiter verstärken. Eine Finanzanalyse prüft daher, wie stark das private Vermögen bereits mit dem Unternehmen verbunden ist und ob außerhalb des Betriebs ausreichend unabhängige Mittel vorhanden sind.

Auch die steuerliche Wirkung einzelner Zahlungsströme gehört in diese Betrachtung. Ausschüttungen aus dem Unternehmen wirken anders als private Kapitalerträge oder spätere Verkaufserlöse. Für die persönliche Finanzplanung ist deshalb maßgeblich, welcher Betrag nach den jeweiligen Belastungen tatsächlich verfügbar bleibt. Die konkrete steuerliche Gestaltung gehört dabei in die Hände eines Steuerberaters. Financial Planning kann die wirtschaftlichen Folgen steuerlich geprüfter Varianten in die langfristige Rechnung einbeziehen. Bei Familienunternehmen erweitert sich die Planung um die Nachfolge. Der bisherige Unternehmer benötigt möglicherweise weiterhin private Mittel, während Unternehmensanteile schrittweise auf die nächste Generation übergehen sollen. Eine solche Situation verlangt eine genaue Berechnung. Die private Versorgung des bisherigen Eigentümers darf nicht von Annahmen abhängen, die der Nachfolger später möglicherweise nicht erfüllen kann.

Deshalb ist es sinnvoll, finanzielle Ziele frühzeitig mit konkreten Zeitpunkten und verfügbaren Mitteln zu verbinden. Ein Unternehmer, der in zehn Jahren aus dem operativen Geschäft ausscheiden möchte, benötigt eine andere private Struktur als jemand, der sein Unternehmen noch Jahrzehnte weiterführt. Ebenso verändert eine geplante Schenkung oder ein Unternehmensverkauf die finanzielle Ausgangslage. Financial Planning schafft für solche Entscheidungen eine gemeinsame Rechengrundlage. Es zeigt, welche Vermögenswerte privat verfügbar sind, welche weiterhin dem Unternehmen dienen und welche Mittel zu einem späteren Zeitpunkt voraussichtlich benötigt werden. Dadurch lassen sich unternehmerische und private Entscheidungen besser aufeinander abstimmen.

Wassmer Wealth Management entwickelt für Unternehmer, Ärzte und andere Freiberufler individuelle Finanzkonzepte auf Grundlage detaillierter Vermögensanalysen. Der Schwerpunkt liegt darauf, wirtschaftliche Abhängigkeiten früh sichtbar zu machen und das Privatvermögen so zu planen, dass wichtige Entscheidungen nicht allein vom Verlauf des Unternehmens abhängen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Wassmer Wealth Management
Herr Haimo H. Wassmer
Wevelinghoven 3
41334 Nettetal
Deutschland

fon ..: +49 (0) 171 8095 929
web ..: http://www.wwm.finance
email : Wassmer@wwm.finance

Über Wassmer Wealth Management
Individuelle Finanzkonzepte nach dem Motto "mit weniger Aufwand mehr erreichen": Dafür steht Wassmer Wealth Management ("WWM") in Nettetal. Inhaber Haimo Wassmer verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie und der Beratung anspruchsvoller Privatkunden wie Unternehmern, Ärzten und anderen Freiberuflern und verfügt über eine umfassende Expertise im Vermögensmanagement und in der Ruhestandsplanung. Ausgangspunkt ist immer eine umfangreiche und detaillierte Vermögensanalyse unter Zuhilfenahme innovativer Software-Lösungen. Damit zeigt Haimo Wassmer den Mandanten von WWM ihre Vermögensverhältnisse genau auf, ermittelt die tatsächlichen Renditen der vorhandenen Kapitalanlagen und entwickelt eine Strategie, vorab definierte finanzielle Ziele mit so wenig eigenem Einsatz wie möglich zu erreichen. Haimo Wassmer verfügt über langjährig bewährte Zugänge zu hochprofessionellen Investmentlösungen angesehener und etablierter Gesellschaften (Wertpapiere, Erneuerbare Energien, Immobilien), die sich durch ein optimiertes Rendite-Risiko-Management auszeichnen und welche in der Regel normalerweise nur institutionellen Großinvestoren zur Verfügung stehen. Jede Lösung ist umfangreich geprüft, um den Mandanten den Zugang zu nur wirklich einwandfreie Investitionsmöglichkeiten zu ermöglichen, die ihre Zwecke auch langfristig erfüllen können. Ebenso ist Haimo Wassmer Gründer und Geschäftsführer der e:mendata GmbH mit Sitz in Nettetal. Der IT-Dienstleister für die Finanzdienstleistungsindustrie bietet selbstentwickelte Tools, um Finanzdienstleistern die Beratung zu erleichtern und alle Möglichkeiten zu eröffnen, die sie für eine individuelle Finanz- und Ruhestandsplanung sowie die Berechnung der Rentabilität von Lösungen auch in der betrieblichen Altersvorsorge und zum Beispiel bei Photovoltaik-Investments benötigen. Weitere Informationen unter www.wwm.finance und www.emendata.de.

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