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Sonstiges Für Wirtschaftsjournalisten

Erfahrungen mit Eizellspende: Nicole erzählt von ihrer Behandlung in Spanien

V Vida Fertility Institute S.L. 9 Min. Lesezeit · 1.821 Wörter · 28 Aufrufe

Nach mehreren erfolglosen Kinderwunschbehandlungen wagte Nicole den Schritt nach Spanien. Heute erzählt sie offen von ihrer Eizellspende und den Erfahrungen auf ihrem Weg zum Wunschkind.

Für viele Frauen in Deutschland ist eine Eizellspende zunächst eine weitgehend unbekannte Welt. Nicht unbedingt, weil sie sich nie mit Kinderwunschbehandlungen beschäftigt haben, sondern weil diese Möglichkeit in Deutschland selbst nicht angeboten werden kann: Das Embryonenschutzgesetz stellt unter anderem die Übertragung einer fremden unbefruchteten Eizelle sowie deren Befruchtung mit dem Ziel einer Schwangerschaft bei einer anderen Frau unter Strafe.

Wer nach mehreren erfolglosen Behandlungen plötzlich über eine Eizellspende in Spanien nachdenkt, muss deshalb nicht nur medizinische Informationen verarbeiten. Viele Frauen betreten emotional vollkommen neues Terrain.

Wie funktioniert die Behandlung? Wer entscheidet, welche Frau ihre Eizellen spendet? Wie oft muss man dafür nach Spanien reisen? Wird das Kind mir ähnlich sein? Werde ich mich wirklich als seine Mutter fühlen?

Nicole kennt diese Fragen. Sie reiste gemeinsam mit ihrem Mann aus Frankfurt für ihre Behandlung nach Spanien. Ihre Erfahrungen mit der Eizellspende zeigen, dass hinter einem medizinisch klar strukturierten Verfahren eine sehr persönliche Entscheidung steht.

Wie funktioniert eine Eizellspende und wie wird die Spenderin ausgewählt?

Medizinisch betrachtet ist eine Eizellspende eine IVF-Behandlung, bei der die Eizelle nicht von der späteren Mutter, sondern von einer Spenderin stammt. Die Eizelle wird mit dem Sperma des Partners oder - abhängig von der familiären Situation - mit Spendersamen befruchtet. Der entstandene Embryo wird anschließend in die vorbereitete Gebärmutter der Empfängerin übertragen.

Ein Punkt überrascht deutsche Patientinnen dabei besonders häufig: In Spanien suchen sie ihre Eizellspenderin nicht selbst aus.

Nach dem spanischen Gesetz 14/2006 ist die Gametenspende anonym und vertraulich. Empfängerinnen und daraus geborene Kinder können allgemeine Informationen über die Spenderin erhalten, die ihre Identität jedoch nicht offenlegen. Eine Offenlegung ist nur in gesetzlich eng begrenzten Ausnahmefällen vorgesehen. Das Gesetz verlangt außerdem gesundheitliche Untersuchungen der Spenderinnen.

Bei Vida Fertility wird das Matching vom medizinischen Team durchgeführt. Dabei werden unter anderem phänotypische und medizinische Kriterien sowie die persönliche und familiäre Vorgeschichte der Spenderin berücksichtigt; hinzu kommen Gesundheits- und genetische Untersuchungen.

Für Dr. Katharina Spies, Fachärztin für Gynäkologie und Reproduktionsmedizin bei Vida Fertility, ist es wichtig, dass Patientinnen verstehen, warum diese Entscheidung nicht bei ihnen liegt:

"Viele Frauen glauben zunächst, sie müssten aus verschiedenen Profilen selbst eine Spenderin auswählen . Das ist in Spanien nicht der Fall. Das medizinische Team übernimmt diese Verantwortung und sucht nach festgelegten medizinischen und phänotypischen Kriterien eine passende Spenderin. Für manche Patientinnen ist gerade das eine große Entlastung."

Denn eine anonyme Eizellspende bedeutet nicht, dass die Auswahl zufällig erfolgt. Im Gegenteil: Die Verantwortung verschiebt sich von der Patientin auf das reproduktionsmedizinische Team.

Und genau hier beginnt etwas, das bei den Erfahrungen mit einer Eizellspende immer wieder eine entscheidende Rolle spielt: Vertrauen.

Wie oft muss man für eine Eizellspende nach Spanien reisen?

Neben den medizinischen Fragen beschäftigt deutsche Patientinnen häufig ein sehr praktisches Problem: Wie lässt sich eine Eizellspende in Spanien überhaupt mit dem Alltag in Deutschland vereinbaren?

Eine Behandlung bedeutet nicht zwangsläufig mehrere lange Aufenthalte in Spanien.

Die erste medizinische Beratung bei Vida Fertility kann beispielsweise online stattfinden. Der genaue Ablauf und die Zahl der notwendigen Reisen richten sich anschließend nach der individuellen Situation und danach, ob Partnersamen oder Spendersamen verwendet werden. Vida weist darauf hin, dass bei einer Behandlung mit Partnersamen sowohl frisches als auch zuvor eingefrorenes Sperma verwendet werden kann.

Bei vielen internationalen Paaren, die sich bei Vida behandeln lassen, wird der Ablauf auf zwei kurze Aufenthalte konzentriert.

Beim ersten Besuch kann der Partner seine Samenprobe abgeben. Gleichzeitig nutzen viele Patientinnen den Termin, um Untersuchungen direkt in der Klinik durchführen zu lassen. Das kann besonders dann praktisch sein, wenn bestimmte diagnostische Untersuchungen im Heimatland schwer kurzfristig zu organisieren sind oder vergleichsweise hohe Kosten verursachen.

Der zweite Aufenthalt erfolgt für den Embryotransfer.

Je nach Behandlungsplan kann alternativ auch ein längerer Aufenthalt sinnvoll sein, bei dem mehrere Behandlungsschritte innerhalb desselben Zeitfensters organisiert werden. Welche Variante medizinisch und organisatorisch sinnvoll ist, wird individuell festgelegt.

"Internationale Patientinnen sollten ihr Leben nicht vollständig um eine Kinderwunschbehandlung herum organisieren müssen", erklärt Dr. Spies. "Wir versuchen deshalb, notwendige Untersuchungen sinnvoll zu bündeln und die Aufenthalte in Spanien so gut wie möglich zu planen. Aber Medizin lässt sich nicht nach einem Standard-Reiseplan behandeln: Entscheidend bleibt immer die individuelle Situation."

Für Nicole und ihren Mann aus Frankfurt waren zwei kurze Reisen die passendere Lösung.

Beim ersten Mal dominierten noch Untersuchungen, Organisation und viele offene Fragen.

Beim zweiten Mal ging es um etwas völlig anderes:

um den Embryo, der möglicherweise ihr Kind werden würde.

Erfahrungen mit Eizellspende: Nicole erzählt von ihrem Weg von Frankfurt nach Spanien

Für Nicole war die medizinische Seite der Behandlung irgendwann gut verständlich.

Schwieriger waren die Fragen, auf die kein Laborwert eine Antwort geben konnte.

"Wird mein Kind mir ähnlich sein - und werde ich es genauso lieben?"

Nicole erinnert sich, dass die genetische Verbindung anfangs eine große Rolle in ihren Gedanken spielte.

"Ich habe mich natürlich gefragt: Wird mein Kind mir ähnlich sehen? Und ich habe mir sogar die Frage gestellt, die man vielleicht nicht gerne laut ausspricht: Werde ich es genauso lieben?"

Solche Gedanken sind nach Erfahrung von Dr. Spies keineswegs ungewöhnlich.

"Die Entscheidung für eine Eizellspende bedeutet für viele Frauen zunächst auch Abschied zu nehmen - von der Vorstellung, die sie vielleicht jahrelang von ihrem zukünftigen Kind hatten. Zweifel in diesem Moment sagen nichts darüber aus, was eine Frau später für ihr Kind empfinden wird."

Nicole beschreibt einen ganz konkreten Moment, in dem sich ihre eigene Wahrnehmung veränderte:

"Bei mir waren diese Fragen in dem Moment plötzlich nicht mehr wichtig, als ich bei der ersten Ultraschalluntersuchung sein Herz schlagen gesehen habe. Da war kein Gedanke mehr an eine Eizelle. Da war mein Baby."

In diesem Zusammenhang begegnen Patientinnen häufig auch dem Begriff Epigenetik bei Eizellspende.

Wichtig ist dabei eine klare medizinische Einordnung: Die DNA des Kindes stammt von der Eizellspenderin und vom biologischen Vater beziehungsweise Samenspender. Die Schwangerschaft ersetzt oder verändert diese genetische Abstammung nicht.

Der mütterliche Organismus ist während der Schwangerschaft jedoch keineswegs passiv. Das intrauterine Umfeld begleitet die Entwicklung des Embryos und Fötus, und epigenetische Mechanismen können beeinflussen, wie Gene reguliert werden, ohne die DNA-Sequenz selbst zu verändern. Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten oder vorhersagen, wem ein Kind später äußerlich ähnlich sehen wird.

"Epigenetik sollte nicht als Versprechen missverstanden werden, dass ein Kind dadurch genetisch der austragenden Mutter ähnlich wird", betont Dr. Spies. "Sie zeigt uns vielmehr, wie komplex Schwangerschaft biologisch ist und dass die Entwicklung eines Kindes weit über die reine DNA-Sequenz hinausgeht."

"Ich bin der Spenderin unendlich dankbar - aber ich möchte sie nicht kennenlernen"

Auch die anonyme Eizellspende in Spanien war für Nicole zunächst etwas, über das sie intensiv nachdenken musste.

Heute empfindet sie gerade diesen Aspekt als hilfreich.

"Eine Eizellspende war nicht mein ursprünglicher Plan. Es war schwer genug, überhaupt zu akzeptieren, dass ich nicht mit meinen eigenen Eizellen schwanger werden würde."

Sie empfindet große Dankbarkeit gegenüber der unbekannten Frau, ohne das Bedürfnis zu haben, ihre Identität zu erfahren.

"Ich werde dieser Frau mein ganzes Leben dankbar sein. Mit ihrer Eizelle hat sie uns die Möglichkeit gegeben, unser Kind zu bekommen. Aber ich möchte nicht wissen, wie sie aussieht. Ich möchte nicht in den Augen, der Nase oder dem Lächeln meines Sohnes ständig nach einer anderen Frau suchen."

Für Nicole bedeutet Anonymität deshalb keine Verdrängung der Entstehungsgeschichte.

Im Gegenteil.

"Unser Sohn soll wissen, wie er entstanden ist. Das wird in unserer Familie kein Tabu sein. Aber ich möchte dieser gespendeten Zelle auch nicht mehr Bedeutung geben, als sie für uns hat. Unser Sohn hat seine eigene Identität. Wir sind seine Eltern. Ich habe ihn getragen, ich habe ihn geboren, und wir werden ihn gemeinsam durchs Leben begleiten."

Das ist Nicoles persönliche Erfahrung. Andere Frauen und Familien können das Bedürfnis nach Offenheit und Informationen über eine Spenderin anders bewerten. Für sie selbst war jedoch gerade das spanische Modell ein Rahmen, mit dem sie sich wohlfühlte.

"Mein wichtigster Rat: Wählt eine Klinik, der ihr wirklich vertraut"

Dass die Spenderin vom medizinischen Team ausgewählt wird, war für Nicole letztlich eine Erleichterung.

Aber diese Erleichterung setzt etwas voraus:

Vertrauen.

"Ich war froh, dass ich diese Entscheidung nicht selbst treffen musste. Ich hätte wahrscheinlich bei jedem Foto, jedem Merkmal und jeder Information gezweifelt. Aber dafür musst du der Klinik wirklich vertrauen, denn du gibst ihr eine enorme Verantwortung."

Für Nicole und ihren Mann spielte die Beziehung zur Dra. Spies deshalb eine zentrale Rolle bei ihrer Eizellspende-Erfahrung in Spanien.

"Wir hatten großes Vertrauen in Dr. Spies. Wir hatten das Gefühl, dass sie unsere Geschichte kennt und nicht einfach ein Standardprogramm abarbeitet. Für mich war das entscheidend."

Und genau daraus leitet Nicole ihren Rat für andere Frauen ab:

"Wenn ich einer Frau, die heute vor dieser Entscheidung steht, nur einen Rat geben dürfte, würde ich nicht zuerst über Preise oder Länder sprechen. Ich würde sagen: Sucht euch eine Klinik, bei der ihr das Gefühl habt, euch wirklich in die Hände des Teams geben zu können."

Denn Erfolgsraten, medizinische Verfahren und Diagnostik lassen sich vergleichen.

Vertrauen lässt sich sehr viel schwerer in einer Tabelle messen.

Und gerade deshalb gehört es für Nicole heute zu den wichtigsten Erfahrungen ihrer Eizellspende.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Vida Fertility Institute S.L.
Dr Katharina Spies
Calle Palermo 15
28043 Madrid
Spanien

fon ..: +34 919 29 83 23
web ..: https://vidafertility.com/de/
email : contact@vidafertility.com

Vida Fertility verfolgt einen detaillierten, personalisierten Ansatz für jeden Patienten und konzentriert sich dabei sowohl auf medizinisches Fachwissen als auch auf den Menschen hinter jedem Behandlungsweg. Die Patienten werden in einer herzlichen und unterstützenden Umgebung empfangen, wobei die neueste Technologie in der Reproduktionsmedizin jede Behandlung optimiert. Das Team sorgt dafür, dass sich die Patienten gehört und in sicheren Händen fühlen, und schafft so Vertrauen und Zuversicht während des gesamten Prozesses. Mit konstant hohen Erfolgsraten und eigenen Eizellspenderinnen arbeitet Vida Fertility intensiv mit internationalen Patienten zusammen, die oft nach zuvor gescheiterten Zyklen nach Madrid und Alicante kommen, was die Klinik zu einer Referenz für komplexe Fälle macht. Die Patienten erhalten vom ersten Kontakt bis zur Schwangerschaft eine nahtlose, beruhigende Betreuung in ihrer eigenen Sprache.

Pressekontakt:

Vida Fertility Institute S.L.
Karine Gautron
Calle Palermo 15
Madrid 28043

fon ..: +34623131723
email : karine.vidafertility@gmail.com

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Original-Inhalt von Vida Fertility Institute S.L. und übermittelt von connektar.de Presseverteiler

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