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87% der Automobilhersteller können keinen Tag operativen Ausfall überstehen

X Xopero Software S.A. 4 Min. Lesezeit · 743 Wörter · 39 Aufrufe

24 Stunden bis zur Lähmung

Zwei Stunden Ausfallzeit genügen, um 1 von 5 Automobilherstellern in eine unmittelbare Krise zu stürzen, während 87% einen Systemausfall von mehr als 24 Stunden nicht verkraften könnten. Da 78.5% der Unternehmen ungetrennte IT/OT-Netzwerke betreiben und 5 von 9 Werksleitern unvorbereitet auf Ransomware sind, droht ein einziger Cybervorfall inzwischen eine rasche Lähmung der Montagebänder in der gesamten Lieferkette auszulösen. Diese Erkenntnisse stammen aus "The Real Cost of Threats In The Automotive Industry", einem neuen Bericht von GitProtect Lab, dem Forschungszentrum von GitProtect.io. Das Zentrum stellt Daten zu modernen DevOps-Datenrisiken, der Resilienz von SaaS-Plattformen, der Wiederherstellungsbereitschaft und menschlichem Versagen bereit.

Die Automobilindustrie hat sich laut dem Bericht "2026 DevOps Threats Unwrapped" von GitProtect Lab als einer der am stärksten gefährdeten Sektoren erwiesen. In einem Ökosystem, in dem moderne Fahrzeuge im Wesentlichen "Computer auf Rädern" und intelligente Fabriken hypervernetzt sind, ist die operative Resilienz nur so stark wie die Fähigkeit einer Organisation, sich nach einem Systemausfall wiederherzustellen.

Für Automobilhersteller kann dieses Zeitfenster überraschend kurz sein:
• Fast 1 von 5 Befragten (19.5%) sieht sich innerhalb von zwei Stunden nach einem Ausfall einer unmittelbaren Krise gegenüber.
• 39.5% können nur zwischen 2 und 12 Stunden überleben, bevor die nachgelagerten Distributionsnetzwerke zusammenbrechen.
• 28% können die Ausfallzeit mithilfe physischer Bestatandsindikatoren auf 12 bis 24 Stunden ausdehnen.
• Zusammengenommen können 87% der Befragten einen Ausfall von mehr als 24 Stunden nicht verkraften.
• Nur 8.5% können ein bis drei Tage kleinere Verzögerungen tolerieren, was verdeutlicht, wie wenig Spielraum viele Hersteller haben, um eine länger anhaltende Unterbrechung aufzufangen.

Diese begrenzte Toleranz gegenüber Ausfallzeiten wird durch langsame und unzureichend getestete Wiederherstellungsprozesse noch verschärft.

Wenn Automobilunternehmen ihre operative Resilienz bei Notfallübungen (Business Continuity Drills) bewerten, haben viele Schwierigkeiten, kritische Systeme schnell wiederherzustellen:

• Nur 23% der Unternehmen können die Golden-Image-Templates und Konfigurationsdaten einer kompromittierten Fabrik mithilfe automatisierter Pipelines in weniger als 4 Stunden vollständig wiederherstellen.
• Fast 1 von 2 Automobilorganisationen (46.5%) benötigt zwischen 4 und 24 Stunden, um den Betrieb wiederherzustellen, da ihre Wiederherstellungsworkflows stark manuell geprägt sind.
• Darüber hinaus gaben 18% der Befragten an, dass eine vollständige Datenwiederherstellung während der Business-Continuity-Tests zwischen 2 und 5 Tagen oder sogar noch länger dauerte.
• Am besorgniserregendsten ist vielleicht, dass 8% zugaben, noch nie eine vollständige Wiederherstellungsübung für die Operational-Technology-Daten einer gesamten Produktionsstätte durchgeführt zu haben.

Schwache Notfallpläne und exponierte IT/OT-Netzwerke

Das operative Risiko beschränkt sich nicht nur auf die Technologie. 5 von 9 Befragten (55.5%) gaben an, dass ihre Werksleiter nur mäßig oder überhaupt nicht darauf vorbereitet sind, den Fließbandbetrieb aufrechtzuerhalten, wenn ihr Manufacturing Execution System durch einen Ransomware-Angriff lahmgelegt wird.

Die technische Umgebung kann diese mangelnde Vorbereitung noch gefährlicher machen. 78.5% der Automobilunternehmen arbeiten mit flachen, doppelt angebundenen oder unsachgemäß getrennten IT/OT-Netzwerken, wodurch Pfade entstehen, über die sich ein Cyberangriff auf das Unternehmensnetzwerk seitlich in lokale Werke ausbreiten und Betriebssysteme sowie Backups kompromittieren kann.

Das Bild bei der Backup-Resilienz ist gemischt. 70.5% gaben an, isolierte Backup-Schutzstrategien zu nutzen, wobei 26% kritische Konstruktionspläne und Maschinenkonfigurationen in unveränderlichen WORM-Speichern (Write-Once-Read-Many) isolieren und weitere 44.5% Daten auf unabhängigen Cloud-Tenants mit MFA-Kontrollen sichern.

Unterdessen verfügen 17.5% nur über einen teilweisen Schutz, während 12% angaben, dass ihre Backups mit dem primären Netzwerk verbunden bleiben oder dass sie überhaupt kein zentralisiertes Backup-System besitzen.

Der vollständige Bericht ist hier abrufbar: The Real Cost of Threats in the Automotive Industry
Um Erkenntnisse für den obigen Bericht zu gewinnen, wurden Automoblexperten mit unterschiedlichem operativen Hintergrund befragt. Die größte Gruppe der Befragten - 29% - bestand aus Anbietern von Automobilsoftware, DevOps oder Technologie. Hinzu kamen Vertreter aus Ingenieur-, Test- und Designberatungen (27.5%), Mobilitäts-, Flotten- und Logistikbetreibern (21%), Tier-1- und Tier-2-Lieferanten (14%) sowie Erstausrüstern (Original Equipment Manufacturers, 8.5%).

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Frau Nina Paczka
Herberta 3
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GitProtect.io von Xopero Software ist eine automatisierte und einfach verwaltbare Backup- und Recovery-Lösung für alle Daten des DevOps-Stacks von Jira, Bitbucket, GitHub, GitLab, Azure DevOps und mehr. Sie gewährleistet Datenverfügbarkeit und reibungslose Arbeitsabläufe für Jira-Administratoren, DevOps- und Sicherheitsteams. Das von Sicherheitsteams geschätzte Unternehmen hilft dabei, das Cloud Shared Responsibility Model zu erfüllen, Sicherheitsstandards einzuhalten und Teams mit auditbereiter Governance, erweiterten Berichten und erstklassigen Sicherheitskontrollen auszustatten. Die Lösungen des Unternehmens werden in über 60 Ländern von mehr als 2.000 Unternehmen eingesetzt, darunter Fortune-500-Unternehmen.

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Xopero Software S.A.
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