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Deutscher Doppelsieg in Ahlhorn: Der Ahlhorner SV verteidigt den Europapokal, TSV Pfungstadt holt den Titel

A Ahlhorner SV Faustball 6 Min. Lesezeit · 1.100 Wörter · 54 Aufrufe Deutschland

Der EFA 2026 Fistball Women's and Men's Champions Cup ist am Sonntagabend in der Faustballarena Ahlhorn mit einem deutschen Doppelerfolg zu Ende gegangen.

Ahlhorn. Der EFA 2026 Fistball Women's and Men's Champions Cup ist am Sonntagabend in der Faustballarena Ahlhorn mit einem deutschen Doppelerfolg zu Ende gegangen. Die Frauen des gastgebenden Ahlhorner SV verteidigten vor heimischem Publikum ihren Europapokaltitel, bei den Männern sicherte sich der Deutsche Meister TSV Pfungstadt den Champions Cup. Rund 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten den Finaltag in Ahlhorn.

Für den Gastgeber endete damit ein Wochenende, das kaum besser hätte verlaufen können. Die Ahlhornerinnen steigerten sich nach einer noch wechselhaften Vorrunde deutlich und bewiesen in den entscheidenden Partien ihre Klasse. Im Halbfinale ließen die Titelverteidigerinnen der Sport Union Nussbach beim 3:0 mit den Satzergebnissen 11:6, 11:8 und 11:4 keine Chance. Vor allem Nationalangreiferin Jordan Nadermann brachte die österreichische Abwehr immer wieder in Bedrängnis, während die ASV-Abwehr um Michaela Grzywatz und Sarah Albrecht sowie Zuspielerin Felicia Gißler sicher stand.

Auch im Finale gegen den österreichischen Staatsmeister Union Compact Freistadt blieb der Ahlhorner SV seiner klaren Linie treu und gewann mit 3:0 (11:9, 11:9, 11:5). Nadermann setzte die Defensive der Österreicherinnen von Beginn an unter Druck, Mieke Kienast sorgte mit starken Angaben für zusätzliche Wirkung. Selbst einsetzender Regen brachte die Gastgeberinnen nicht aus dem Tritt. Freistadts brasilianische Angreiferin Cecilia Jaques fand unter den veränderten Bedingungen zunehmend seltener zu ihrem Spiel, Ahlhorn nutzte das konsequent und zog im dritten Durchgang auf 11:5 davon. Unter den Zuschauern auf der voll besetzten Tribüne verfolgte auch die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, den Titelgewinn der Gastgeberinnen.

Den Auftakt zum deutschen Doppelerfolg hatte zuvor der TSV Pfungstadt gemacht. Die Hessen gewannen das Männerfinale mit 3:1 (11:9, 11:5, 8:11, 11:6) gegen Titelverteidiger Union Tigers Vöcklabruck und drehten damit das Ergebnis des Vorrundenauftakts, den sie gegen dieselben Gegner noch klar mit 0:3 abgegeben hatten. Im Aufeinandertreffen der beiden Ausnahmeangreifer Patrick Thomas und Karl Mühllehner übernahm Pfungstadt aus der ungewohnten Außenseiterrolle heraus von Beginn an die Regie und führte nach zwei Sätzen deutlich. Vöcklabruck fand anschließend besser in die Partie, verkürzte auf 1:2 und weckte Hoffnungen auf eine Wende. Doch Routiniers wie Ajith Fernando und Dennis Gruber sorgten im vierten Durchgang für klare Verhältnisse. Ein Leinenball von Karl Mühllehner besiegelte schließlich die Entscheidung zum 11:6 und damit den Titelgewinn der Hessen.

Den Weg ins Endspiel hatte sich Pfungstadt mit einem überraschend klaren 3:0 (11:7, 11:8, 14:12) gegen den FBC Linz-Urfahr gebahnt, bei dem Patrick Thomas erst den dritten Matchball zum viel umjubelten 14:12 verwandelte. Vöcklabruck setzte sich im zweiten Halbfinale mit 3:0 (11:7, 11:7, 11:5) gegen den TSV Hagen 1860 durch und blieb bis zum Finale ohne Satzverlust.

Die weiteren Entscheidungen fielen ebenfalls am Sonntag. Bei den Frauen sicherte sich der TV Jahn Schneverdingen die Bronzemedaille. Nach dem Halbfinal-Aus gegen Freistadt setzte sich das Team von Trainerin Tine Seitz im kleinen Finale mit 3:1 (13:11, 10:12, 11:4, 11:6) gegen Union Nussbach durch. Nach zwei engen Durchgängen, in denen die Österreicherinnen zwei Satzbälle ungenutzt ließen, spielte Schneverdingen seine Erfahrung aus und gewann die folgenden Sätze deutlich.

Der TSV Hagen 1860 verpasste bei den Männern dagegen einen Platz auf dem Treppchen. Im Spiel um Rang drei unterlagen die Westfalen dem FBC Linz-Urfahr mit 0:3 (9:11, 6:11, 7:11). Besonders der brasilianische Angreifer Bruno Arnaud prägte die Partie zugunsten der Linzer. Erschwerend kam für Hagen hinzu, dass sich Ole Schachtsiek bereits im Halbfinale am Knöchel verletzt hatte und die Abwehr umgestellt werden musste.

Die engsten Begegnungen des gesamten Turniers lieferten sich ausgerechnet die Schweizer Teams in den Platzierungsspielen. Obwohl es nur um die Ränge fünf und sechs ging, gingen beide Partien über die volle Distanz: Bei den Männern setzte sich der STV Wigoltingen mit 3:2 (7:11, 13:11, 7:11, 12:10, 11:4) gegen den FB Elgg-Ettenhausen durch, bei den Frauen gewann der SVD Diepoldsau-Schmitter mit 3:2 (12:14, 11:8, 14:12, 8:11, 13:11) ein Spiel, in dem kein einziger Satz mit mehr als drei Punkten Unterschied endete.

Sportlich bot bereits der Vorrundentag am Samstag beste Unterhaltung. Den ersten Krimi des Wochenendes gewannen die Gastgeberinnen: Der Ahlhorner SV bezwang Union Compact Freistadt nach knapp 90 Minuten und fünf engen Sätzen mit 3:2 (9:11, 11:8, 6:11, 13:11, 11:6), wehrte dabei im vierten Durchgang einen Matchball ab und sicherte sich am Ende den Gruppensieg. Sämtliche Schweizer Mannschaften schieden nach der Vorrunde aus, sodass am Sonntag ausschließlich deutsch-österreichische Halbfinals auf dem Programm standen.

Die Abschlussplatzierungen bei den Frauen: 1. Ahlhorner SV, 2. Union Compact Freistadt, 3. TV Jahn Schneverdingen, 4. Sport Union Nussbach, 5. SVD Diepoldsau-Schmitter, 6. FB Elgg-Ettenhausen. Bei den Männern: 1. TSV Pfungstadt, 2. Union Tigers Vöcklabruck, 3. FBC Linz-Urfahr, 4. TSV Hagen 1860, 5. STV Wigoltingen, 6. FB Elgg-Ettenhausen.

Der Ahlhorner SV dankt allen Partnern, ohne deren Unterstützung eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen wäre: der Niedersächsischen L-Sport-Stiftung und der Landessparkasse zu Oldenburg als Hauptförderern sowie EWE, BLG Logistics, ExxonMobil, der Assmy & Böttger Electronic GmbH (A+B Electronic), der Dr. Dietrich Müller GmbH, MAPU - Mastputen-Brüterei Ahlhorn, dem Gebäudeservice Elster, dem Malerbetrieb Pflaum, der KLV-Steuerberatung, der Öffentlichen Versicherung Oldenburg, Samuel Stoll Immobilien, der NTM Entsorgungssysteme GmbH und der Rohloff GmbH & Co. KG.

Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die im Vorfeld und an beiden Wettkampftagen im Einsatz waren, den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie allen Aktiven für zwei Tage herausragenden Sport. Die Schirmherrschaft über das Turnier hatte der Niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies übernommen, den Männerwettbewerb begleitete der Landrat des Landkreises Oldenburg, Dr. Christian Pundt, als Schirmherr.

Alle Ergebnisse, Spielpläne und weitere Informationen unter championscup.ahlhornersv.de.

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Ahlhorner SV Faustball
Herr Michael Müller
Katharinenstrasse 14
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Deutschland

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email : info@mueller-ahlhorn.com

Willkommen in der Faustball-Arena Ahlhorn - dem Wohnzimmer des Ahlhorner SV von 1921 und einer der bekanntesten Faustballadressen Deutschlands.

An der Katharinenstraße im niedersächsischen Ahlhorn, mitten in der Gemeinde Großenkneten, liegt eine Anlage, die weit mehr ist als ein Sportplatz. Hier trainieren und spielen rund 30 Mannschaften des ASV, von den Jüngsten im Nachwuchs bis zu den Bundesliga-Teams der Frauen und Männer. Mehr als 100 deutsche Meistertitel, neun Europapokalsiege der Frauen und zwei Weltpokale erzählen von einer Erfolgsgeschichte, die in diesem Dorf ihresgleichen sucht.

Wenn an Spieltagen der Ball über die Leine fliegt, die Zuschauer dicht am Feld stehen und die Angriffe krachen, spürt man, warum Ahlhorn als Faustball-Hochburg gilt. Ein Höhepunkt steht bereits fest: Am 19. und 20. September 2026 ist die Faustball-Arena Gastgeber des EFA Fistball Champions Cup der Frauen und Männer.

Faustball auf Topniveau - auf dem Dorf. Willkommen in Ahlhorn.

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