Rheuma und Autoimmunerkrankungen: Komplexe Erkrankungen brauchen intensive ärztliche Betreuung - Hamburger Klinikum Stephansplatz ist Spezialzentrum für Diagnostik, Therapie und Patientenbetreuung
Rheuma und Autoimmunerkrankungen sind entzündliche Systemerkrankungen. Die genaue Ursache der verschiedenen entzündlichen Rheuma-Erkrankungen ist noch weitgehend unbekannt. Gemeinsam ist diesen Krankheiten, dass sich das Immunsystem gegen Strukturen des eigenen Körpers richtet und die entstehende Entzündung - wenn sie unbehandelt bleibt - zur allmählichen Zerstörung des betroffenen Gelenks oder Organs führt.
Entzündliche Systemerkrankungen können sämtliche Organe mit einbeziehen. Auch das klassische Gelenkrheuma ist eine Systemerkrankung. Viele Organe können dabei beteiligt sein: Herz, Haut, Lunge, Nieren, Augen, Gefäße sowie das zentrale und periphere Nervensystem. Sehr häufig können die Betroffenen ihren `normalen´ Alltag nicht meistern, haben hohe Arbeitszeitausfälle, werden arbeitsunfähig und sind sogar gezwungen, vorzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Um dem möglicherweise daraus folgenden Armutsrisiko wie auch einer sozialen Vereinsamung entgegenzutreten, ist eine umfassende Diagnostik und daraus folgend, eine zum Patienten passende Therapie entscheidend für die Verbesserung der Lebensqualität des Einzelnen.
„Rheumatologische Erkrankungen können nur dann angemessen diagnostiziert, verstanden und behandelt werden, wenn von Anfang an der Systemgedanke berücksichtigt wird“, weiß der Rheumaspezialist und Ärztliche Direktor des Klinikums Stephansplatz, Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab. Damit ist die Rheumatologie mehr als ein Spezialgebiet - sie ist gleichzeitig ein interdisziplinäres Fach, bei dem es wichtig ist, dass die verschiedenen medizinischen Disziplinen eng verzahnt zusammenarbeiten.
Das Klinikum Stephansplatz ist genau darauf spezialisiert: Die Fachärzte arbeiten sehr eng zusammen, damit der Patient schnell die für ihn passende Behandlung erhält und auf seinem Weg ärztlich und menschlich zugewandt betreut wird.
Rheumatologen mit langjähriger klinischer Erfahrung sind häufig in der Lage, durch eine spezifische Anamnese - die Erhebung der individuellen Patientengeschichte - und eine genaue körperliche Untersuchung die Diagnose oder zumindest eine Arbeitsdiagnose zu erstellen. Diese wird durch weitere zunächst einfache diagnostische Maßnahmen wie Ultraschall-Bildgebung und Labor bestätigt oder ausgeschlossen. Die ärztliche Erfahrung ermöglicht eine rasche Orientierung innerhalb der Erkrankung, die entsprechende Beratung für den Patienten kann sofort folgen.
Das diagnostische und therapeutische Handeln muss auch in Bezug auf die Organe vertieft werden. Dafür haben die Fachärzte für Rheumatologie und Immunologie im Klinikum Stephansplatz die Schnittstellen zur Kardiologie, Dermatologie, Pneumologie, Nephrologie, Neurologie und Orthopädie immer im Blick. Es gibt die sogenannte interdisziplinäre Autoimmunsprechstunde, bei der sich der Patient mit dem Rheumatologen Ahmadi-Simab austauscht. Häufig werden bei dieser Sprechstunde zusätzliche Fachärzte aus dem Team hinzugezogen.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Ärzte hat für den Patienten große Vorteile: Die Wartezeit vom ärztlichen Erstgespräch bis zur Untersuchung mit folgender Diagnosestellung ist sehr kurz. Nach der ausführlichen Diagnostik unter Einbeziehung der Facharztspezialisten im Team können in nur einem Tag die passenden Therapiemaßnahmen vor Ort eingeleitet werden. Die Patienten fühlen sich in der staatlich anerkannten Privatklinik in der Alten Oberpostdirektion am Stephansplatz kompetent aufgehoben. Im Januar 2014 hatte das Klinikum die medizinische Versorgung aufgenommen. „Die große Nachfrage der Patienten nach unseren ineinandergreifenden medizinischen Leistungen wächst kontinuierlich, sodass wir unser Angebot auch weiterhin ausbauen können“, schildert der Ärztliche Direktor des Klinikums und Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie, Klinische Immunologie und Gastroenterologie, Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab, die Erfahrungen der ersten Monate im Klinikbetrieb.
„Wir legen großen Wert darauf, dass Patienten innerhalb nur weniger Tage einen Termin für das erste Gespräch und die Einleitung der individuellen Behandlung bei uns bekommen. Das halten wir konsequent ein“, erklärt der Ärztliche Direktor Ahmadi den großen Vorteil für die Patienten im Vergleich zu vielen Facharzt-Einrichtungen mit langen Wartezeiten. Bereits während der Konzept- und Bauphase hatte die Privatklinik mitten in Hamburgs City den Servicegedanken für die Patienten immer im Blick und hat den Aufbau des Klinikums passend zu den medizinischen Abläufen umgesetzt.
So kann der Patient mit seinen unspezifischen Beschwerden nach dem ausführlichen Arztgespräch mit dem sogenannten „Fall-Manager“ und der umfassenden Diagnostik an meistens nur einem Tag im Klinikum bereits die konkrete Diagnose erhalten. Für die exakte Diagnostik ist das Klinikum mit high-tech Medizintechnik ausgestattet. Diese unterstützt die Fachärzte bei der Diagnosestellung der oft komplexen Krankheitsbilder wie Rheuma und Autoimmunerkrankungen. Hierfür kommen hauptsächlich Hochleistungs-Ultraschallgeräte zum Einsatz. Endoskopische Untersuchungen und Therapien werden direkt vor Ort durchgeführt.
Für den Patienten ist der „Fall-Manager“ der Hauptansprechpartner. Er selbst ist Facharzt im Klinikum Stephansplatz und zieht für die exakte Diagnosestellung bei Bedarf sofort die Facharztkollegen zu Rate. Im Anschluss kann der Patient umgehend in die für ihn passende individualisierte Therapie gehen. Das Klinikum umfasst ein Ambulantes Facharztzentrum mit Sprechstunde, eine Tagesklinik mit Aufwachraum und eine stationäre Einheit. Die stationäre Einheit mit Blick auf den Botanischen Garten `Planten un Blomen´ ist mit komfortablen Einzelbettzimmern ausgestattet.
Damit sich Rheumapatienten umfassend informieren können, ist das Klinikum Stephansplatz neuerdings Herausgeber eines eigenen Patientenmagazins: „rheumavision – Leben mit Rheuma“. Die allgemein verständliche Zeitschrift informiert über medizinische Neuigkeiten, spezielle Krankheitsbilder in der Rheumatologie und gibt wertvolle Tipps für den Alltag. „Mit `rheumavision´ wollen wir im regelmäßigen Kontakt mit Rheumapatienten stehen und sie dabei unterstützen, ihre Lebensqualität zu erhalten oder sogar zu verbessern“, erklärt der Herausgeber Ahmadi das Ziel der neuen Patientenzeitschrift.
Kontakt:
Klinikum Stephansplatz
Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab
Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie, Klinische Immunologie und Gastroenterologie
Ärztlicher Direktor des Klinikums Stephansplatz
Alte Oberpostdirektion
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Email: info@klinikum-stephansplatz.de
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